28 June 2026, 10:06

Özdemir warnt vor AfD als größte Gefahr für die deutsche Demokratie seit Jahrzehnten

Özdemir sieht Demokratie so gefährdet wie nie zuvor

Özdemir warnt vor AfD als größte Gefahr für die deutsche Demokratie seit Jahrzehnten

Cem Özdemir, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, hat gewarnt, dass die deutsche Demokratie vor der größten Bedrohung seit Jahrzehnten stehe. Er verwies auf den wachsenden Einfluss der rechtsextremen Partei Alternative für Deutschland (AfD) und die möglichen Folgen für das Ansehen des Landes sowie seine internationalen Beziehungen.

Özdemir räumte ein, dass einige AfD-Anhänger möglicherweise nicht mehr zu überzeugen seien. Dennoch glaube er, dass andere durch direkten Dialog noch erreicht werden könnten. Zuvor hatte er angekündigt, Hochburgen der AfD zu besuchen, um mit Wählern ins Gespräch zu kommen.

Er betonte die besondere Verantwortung Deutschlands als Land der Shoah und als Nation, die sich unter demokratischen Prinzipien wiedervereinigt habe. Özdemir forderte eine genaue Prüfung, wo die AfD in ethnonationalistisches Terrain abdriftet – insbesondere in Bundesländern wie Thüringen und Brandenburg.

Der Ministerpräsident verwies auf den Aufstieg rechtsextremer Bewegungen in der gesamten Europäischen Union und weltweit. Sollte die AfD an die Macht kommen, wäre dies für ihn ein Signal, dass Deutschland seine Nachbarn und die Welt getäuscht habe. Özdemir unterstützt zudem ein mögliches Verbot der Partei und forderte eine erneute, gründliche Prüfung von Artikel 21 des Grundgesetzes, der das Verbot politischer Parteien regelt.

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Für Özdemir stellt die AfD eine immense Gefahr für die Demokratie dar. Ihr Aufstieg könnte Deutschlands Standing im Ausland beschädigen und das Vertrauen in seine Institutionen untergraben. Seine Forderungen nach strengerer Beobachtung und möglichen rechtlichen Schritten spiegeln die Dringlichkeit wider, mit der er diese Herausforderung angehen will.

Quelle