25 April 2026, 00:11

Polizei schlägt in Köln-Vingst zu: Großrazzia in Friseursalon bringt Drogen und Luxusuhren ans Licht

Ein Plakat mit fetter schwarzer Schrift, die "Thieves & Burglars Pinkerton's Police" in der Mitte zeigt, auf einem weißen Hintergrund, umrandet von einem schmalen schwarzen Rahmen.

Polizei schlägt in Köln-Vingst zu: Großrazzia in Friseursalon bringt Drogen und Luxusuhren ans Licht

Kölner Polizei führt Großrazzia in Friseursalon und Wohnung im Stadtteil Vingst durch

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Am 23. April 2023 hat die Kölner Polizei eine großangelegte Razzia in einem Friseursalon und einer Wohnimmobilie im Stadtteil Vingst durchgeführt. Die Aktion richtete sich gegen den Verdacht des Drogenhandels und war Teil einer umfassenderen Offensive gegen Kriminalität in den Stadtteilen Kalk, Neumarkt und Friesenviertel.

An der Operation waren Beamte der Bereitschaftspolizei, ziviler und uniformierter Einheiten sowie des Reviers Kalk beteiligt. Sie durchsuchten den Friseursalon und eine damit verbundene Wohnung, wobei sie große Mengen an Drogen sicherstellten. Beschlagnahmt wurden etwa 90 Dosen Kokain, mehrere portionierte Einheiten Crack sowie rund 100 Gramm Marihuana.

Die Behörden konfiszierten zudem eine Rolex-Uhr im Wert von etwa 100.000 Euro, mehrere Waffen, ein Mobiltelefon und Bargeld in Höhe von über 20.000 Euro. Das städtische Gewerbeamt schloss den Friseursalon umgehend und versiegelte die Räumlichkeiten, während das Finanzamt Bußgelder von mehr als 95.000 Euro verhängte und Spielautomaten beschlagnahmte.

Gegen den 32-jährigen Inhaber wird nun wegen des Verdachts ermittelt, von den Räumlichkeiten aus mit Drogen gehandelt zu haben. Parallel dazu kontrollierte die Polizei weitere Geschäfte und Personen in den betroffenen Vierteln. Dabei wurden Verstöße gegen Aufenthalts-, Hygiene- und Jugendschutzbestimmungen dokumentiert.

Die Razzia unterbrach mutmaßliche Drogenaktivitäten in Vingst und führte zu erheblichen Beschlagnahmungen. Der Friseursalon bleibt vorerst geschlossen, während die Ermittlungen andauern. Die Behörden kündigten weitere Maßnahmen an, um die Kriminalität in der Region einzudämmen.

Quelle