29 March 2026, 00:08

Polizei und Ahmadiyya-Gemeinde in Nordhorn stärken Zusammenarbeit für mehr Sicherheit

Eine Gruppe von Menschen vor einer Reihe von Helmträgern der Polizei mit Kameras, mit Fahrzeugen, Gebäuden und Schildern, darunter eines mit der Aufschrift "türkische Polizei bei Zusammenstöüen mit Demonstranten in Ankara" im Hintergrund.

Polizei und Ahmadiyya-Gemeinde in Nordhorn stärken Zusammenarbeit für mehr Sicherheit

Vertreter der Ahmadiyya Muslim Jamaat aus Nordhorn haben kürzlich ein Treffen mit der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim abgehalten. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand der Ausbau der Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitsbehörden und der lokalen muslimischen Gemeinschaft. Beide Seiten erörterten Möglichkeiten, das gegenseitige Verständnis und die Kooperation zu verbessern.

Das Treffen fand im Nordhorner Polizeirevier statt, wo die Gäste von Revierleiterin Frau Bruns empfangen wurden. Zu den Besuchern zählten Imam Jazib Ahmad Aziz sowie Rizwan Ranjah, der in der Gemeinde für den interreligiösen Dialog zuständig ist. Thematisiert wurden unter anderem Kriminalprävention, die Einbindung junger Menschen und die Notwendigkeit eines offenen Austauschs zwischen Polizei und religiösen Gruppen.

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Ein zentraler Schwerpunkt lag darauf, wie Jugendliche stärker für gesellschaftliche Verantwortung und respektvolles Verhalten gewonnen werden können. Jörg Reurik, ein Polizeibeamter mit Schwerpunkt Präventionsarbeit, stellte Strategien für Jugendprogramme und Außenwirkung vor. Die Ahmadiyya-Gemeinde, die die Sadiq-Moschee in der Sachsenstraße betreibt, ist seit Jahren in Nordhorn aktiv.

Die Polizei betonte die Bedeutung solcher Begegnungen für den sozialen Zusammenhalt. Beide Seiten vereinbarten, den Dialog fortzuführen und ihre Zusammenarbeit weiter zu stärken. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat zählt bundesweit rund 40.000 Mitglieder und unterhält Moscheen in Städten wie Berlin und Hamburg, darunter historische Stätten wie die 1924 erbaute Wilmersdorfer Moschee.

Der Besuch markiert einen weiteren Schritt zur Vertiefung der Beziehungen zwischen der Polizei und der Nordhorner Ahmadiyya-Gemeinde. Künftige Treffen sollen sich vor allem auf Jugendinitiativen und Maßnahmen zur Kriminalprävention konzentrieren. Beide Seiten sehen den fortlaufenden Austausch als unverzichtbar an, um Vertrauen und Zusammenarbeit langfristig zu sichern.

Quelle