19 June 2026, 20:06

Protest gegen AfD-Kinderschutzkonferenz: "Bunt statt braun" ruft zum Widerstand auf

Kirchen und Antifa mobilisieren gegen einen Kinderschutz-Kongress

Protest gegen AfD-Kinderschutzkonferenz: "Bunt statt braun" ruft zum Widerstand auf

Für diesen Samstag ist eine Protestkundgebung gegen die Kinderschutzkonferenz der AfD angesetzt. Das Bündnis „Bunt statt braun“, getragen von der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und der Linkspartei, organisiert die Demonstration vor dem niedersächsischen Landtag. Die Aktion richtet sich gegen die AfD-Veranstaltung, die sich mit Themen wie „Gender-Ideologie“ und „Frühsexualisierung von Kindern“ befasst.

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Das Bündnis wirft der AfD vor, den Kinderschutz als politisches Instrument zu missbrauchen. Die Partei wird als rechtsextrem eingestuft; die Initiatoren warnen vor Gefahren für Menschenrechte, Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe. Nach Angaben der Gruppe zielen die Pläne der AfD darauf ab, inklusive Bildung abzuschaffen und Schulcurricula im Sinne ethnonationalistischer Vorstellungen umzugestalten.

Die Kundgebung steht unter dem Motto „Unser Regenbogen bleibt bunt“. Erwartet werden Unterstützer:innen aus verschiedenen politischen und sozialen Gruppen. Parallel dazu wird die AfD-Konferenz von Vanessa Behrendt organisiert, der familienpolitischen Sprecherin der Partei.

Zu den Redner:innen auf der AfD-Veranstaltung zählen Beatrix von Storch, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, sowie Uwe Kranz, ehemaliger Präsident des Thüringer Landeskriminalamts, und die EU-Abgeordnete Christine Anderson.

Der Protest unterstreicht den wachsenden Widerstand gegen die Bildungs- und Gesellschaftspolitik der AfD. Im Mittelpunkt der Bedenken des Bündnisses stehen die möglichen Folgen der Parteivorschläge für Kinderrechte und gesellschaftliche Vielfalt. Die Demonstration findet wie geplant am Wochenende statt.

Quelle