22 March 2026, 10:07

Raab und Schöneberger bringen Nostalgie-Chaos in die Quizshow-Runde

Plakat eines lachenden Menschen mit wilden Haaren, weiten Augen und einem strahlenden L├Ącheln, vor einem hellgelben Hintergrund, mit dem Text "McFadden's Row of Flats: The Comedy That Has Made Many Millions Laugh."

Raab und Schoeneberger sind das Duo mit dem Doppelschlag - Raab und Schöneberger bringen Nostalgie-Chaos in die Quizshow-Runde

Die zweite Folge der Quizshow Wer weiß schon, wann was passierte? brachte Nostalgie, Humor und einige Überraschungen mit sich. Moderiert von Stefan Raab und Barbara Schöneberger, verband das Programm chaotischen Spaß mit einem Ausflug in die Erinnerung. Teilnehmer aus verschiedenen Generationen testeten ihr Wissen über Popkultur, Sport und Geschichte – mit durchwachsenen Ergebnissen.

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Das Team der Über-60-Jährigen, darunter Hugo Egon Balder und Hella von Sinnen, hatte Mühe mit einer Frage zum DDR-Märchenfilm Drei Haselnüsse für Aschenbrödel. Keiner der beiden erkannte den Film, obwohl er Kultstatus genießt. Sophia Thomalla hingegen enthüllte eine persönliche Verbindung: Ihre Mutter habe sich in ihren Vater verliebt, weil er dem Prinzen aus demselben Film ähnelte.

Auf der Bühne lieferten Raab und Schöneberger energiegeladene Auftritte ab. Sie inszenierten Barbie Girl neu, wobei Raab als Ken und Schöneberger als Barbie über den Boden rollten – auf einem Rad liegend. Ihre spielerische Chemie unterhielt das Publikum durchgehend.

Auch Sport-Quizfragen sorgten für Verwirrung. Der ehemalige Radprofi Jan Ullrich und Schauspieler Hans Sigl nannten fälschlicherweise Kevin Curren als den Spieler, den Boris Becker 1985 im Wimbledon-Finale besiegte. Der tatsächliche Gegner war jedoch Kevin Currens Landsmann – ein Fehler, der den beiden nicht auffiel.

Ein heiterer Ausschnitt aus Der 7. Sinn zeigte veraltete Einstellungen und präsentierte ungeniert sexistische Klischees über Autofahrerinnen in den 1960er- und 70er-Jahren. Die Szene sorgte für Lacher, erinnerte aber auch daran, wie sehr sich die Zeiten geändert haben.

Fußballfans dürften sich an Jens Lehmanns berüchtigte Spickzettel während der WM 2006 erinnern. Der Torhüter versteckte Notizen in seinem rechten Stutzen vor dem Elfmeterschießen im Viertelfinale gegen Argentinien – eine Taktik, die sich auszahlte.

Die Sendung griff auch Cartoon-Geschichte auf. Die Zuschauer erfuhren, dass Schlümpfine, die erste weibliche Schlumpfine, ursprünglich von dem Schurken Gargamel als Falle für die Schlümpfe erschaffen wurde.

Die Folge vereinte Humor, Nostalgie und einige peinliche Momente. Die Kandidaten verließen die Show mit gemischten Punkteständen, während die Moderatoren einmal mehr ihre eingespielte Partnerschaft unter Beweis stellten. Die Mischung aus Wissensfragen und Unterhaltung hielt das Publikum bei der Stange – und lieferte reichlich Gesprächsstoff für danach.

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