04 May 2026, 18:13

RAPK entschuldigt sich für Konflikte zwischen Konzert und 1.-Mai-Demo in Kreuzberg

Eine Gruppe von Menschen, die auf einer Stadtstraße bei einer Demonstration marschieren, einige halten Schilder und andere fahren Fahrräder, mit einem historischen Gebäude mit Rundbogenfenstern, Säulen und Skulpturen im Hintergrund.

RAPK entschuldigt sich für Konflikte zwischen Konzert und 1.-Mai-Demo in Kreuzberg

Berliner Rap-Trio RAPK äußert sich zu Konflikten zwischen Konzert und „Revolutionärer 1.-Mai-Demo“

Die Berliner Rap-Gruppe RAPK hat sich zu den Überschneidungen zwischen ihrem Konzert am 1. Mai 2023 und der traditionellen Revolutionären 1.-Mai-Demonstration geäußert. Das aus Victor, Tariq und Gustav bestehende Trio räumte ein, dass ihre Veranstaltung zu Verzögerungen beim Demonstrationszug geführt habe. Für künftige Auftritte versprach die Band, solche Probleme zu vermeiden.

Die engen Verbindungen von RAPK zur Protestkultur in Kreuzberg prägen nicht nur ihre Musik, sondern auch ihren Umgang mit lokalen Ereignissen. Ihr jährliches Solidaritätskonzert, das sie seit dem Ende des Myfest veranstalten, soll das Viertel durch Musik und Aktivismus zusammenbringen.

Das Konzert von RAPK zum 1. Mai 2023 fand zeitgleich mit der Revolutionären 1.-Mai-Demonstration statt. Die parallelen Veranstaltungen führten zu blockierten Routen und Verzögerungen für die Demonstrant:innen. Die Gruppe reagierte mit Durchsagen über die Beschallungsanlage und Instagram-Posts, in denen sie das Publikum aufforderte, Platz für den Zug zu machen.

Nach dem Ereignis zeigte sich das Trio reumütig und entschuldigte sich für die Behinderung des Demonstrationszugs. Gleichzeitig betonten die Musiker, wie wichtig es sei, Protestrouten frei zu halten.

Die Musik von RAPK spiegelt ihre Kreuzberger Wurzeln wider – ein Mix aus Alltagsleben und scharfer Gesellschaftskritik. In ihren Texten setzen sie sich mit Themen wie Drogensucht, Rassismus durch Polizeikontrollen und Gentrifizierung auseinander, die eng mit lokalem Aktivismus verbunden sind. Für RAPK sind Protest und Kultur untrennbar: Beide inspirieren sich gegenseitig.

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Um künftige Konflikte zu vermeiden, will die Band sicherstellen, dass ihre Konzerte räumlich getrennt von Demonstrationszügen stattfinden. Dennoch bleibt sie ihrem jährlichen 1.-Mai-Event treu, das sie als Möglichkeit sieht, die Gemeinschaft zu stärken und politische Botschaften durch Musik zu verstärken.

Die Erfahrungen von 2023 haben bei RAPK zu Veränderungen in der Organisation ihrer Konzerte geführt. Künftig wird die Gruppe enger mit den Verantwortlichen der Demonstrationsrouten zusammenarbeiten, um Behinderungen zu vermeiden. Ihr Ziel bleibt dasselbe: mit Musik Protest zu unterstützen und die Menschen in Kreuzberg zusammenzubringen.

Quelle