Roland Grasmück bleibt mit klarer Mehrheit SR-Intendant bis 2027
Roland Grasmück ist als Intendant des Saarländischen Rundfunks (SR) wiedergewählt worden. Der Rundfunkrat stimmte mit großer Mehrheit für ihn und sicherte ihm damit eine zweite Amtszeit bis Anfang 2027. Sein Gegenkandidat, der Filmbranchen-Veteran Peter Dinges, hatte sich mit dem Versprechen einer frischen Führung beworben, unterlag jedoch bei der Abstimmung.
Grasmück übernahm das Amt erstmals nach einer langen Karriere beim SR, die er als freier Mitarbeiter begann, bevor er zum stellvertretenden Programmdirektor aufstieg. In seiner ersten Amtszeit trieb er strukturelle Reformen voran, darunter Personalabbau und eine Umverteilung der Ressourcen. Seine Vision für den Sender basiert auf drei Grundsätzen: Innovation, Zukunftsfähigkeit und enge regionale Verankerung.
Die Wahl entschied Grasmück bereits im ersten Wahlgang mit 22 von 24 Stimmen für sich – ein deutliches Zeichen der starken Unterstützung. Sein Herausforderer Peter Dinges brachte drei Jahrzehnte Erfahrung in Film und Fernsehen mit, arbeitet aktuell als Geschäftsführer der nationalen Filmförderanstalt FFA in Berlin. Dinges präsentierte seine Kandidatur als persönliches Engagement und nicht als Karriereschritt und versprach eine „ungefilterte Außenperspektive“, um die Position neu zu beleben.
Trotz Dinges’ Appell für einen Wandel setzte der Rundfunkrat auf Kontinuität. Grasmücks Führung wird nun bis Januar 2027 verlängert, was ihm mehr Zeit gibt, seine langfristige Strategie für den SR umzusetzen.
Mit der entschiedenen Wahl wird Grasmück den SR weiter durch die nächste Phase führen. Sein Programm umfasst weitere Modernisierungen, während der Sender eng mit seinem regionalen Publikum verbunden bleiben soll. Das klare Abstimmungsergebnis unterstreicht das breite Vertrauen in seine Führung des Rundfunks.






