Rossinis Reise nach Reims begeistert mit spektakulären Stunts und Gesangskunst
Finn WagnerRossinis Reise nach Reims begeistert mit spektakulären Stunts und Gesangskunst
Eine atemberaubende Inszenierung von Die Reise nach Reims begeistert auf der Bühne
Die Oper verlangt ihren 14 Sängern außergewöhnliche Ausdauer ab, die sowohl gesangliche als auch körperliche Höchstleistungen vollbringen. Cecilia Bartoli entfacht als Dichterin Corinna mit funkensprühenden Koloraturfeuerwerken die Bühne. Edgardo Rochas lyrischer Tenor glänzt als Belfiore, während Dmitry Korchak die Rolle des Grafen Libenskof mit atemberaubender Agilität meistert.
Marina Viotti verleiht der Gräfin Melibea elegante Präsenz, und Mélissa Petit bezaubert als Gräfin di Folleville. Die Aufführung bietet sogar dramatische Höhepunkte – es werden Pistolen abgefeuert und eine Harfe in Brand gesetzt. Gianluca Capuano dirigiert das auf historischen Instrumenten spielende Ensemble Les Musiciens du Prince-Monaco und sorgt dafür, dass die Musik mit der Energie des Spektakels Schritt hält.
Die akrobatische Präzision und gesangliche Meisterschaft des Ensembles schaffen ein mitreißendes Erlebnis. Jeder Sänger balanciert gekonnt zwischen Komik, Drama und körperlichem Wagnis – das macht diese Produktion unvergesslich. Die Mischung aus Rossinis Musik, spektakulären Stunts und komödiantischem Timing hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Der stehende Applaus spiegelt die Begeisterung des Publikums für eine Aufführung wider, die Grenzen sprengt. Mit ihrem Mix aus Talent und Spektakel erweist sich Die Reise nach Reims als ein Triumph auf der Bühne.






