Sachsen-Anhalt kämpft mit massivem Ärztemangel – Patienten leiden unter langen Wegen
"Bauchschmerzen" - Wo der Arztmangel in Niedersachsen frustriert - Sachsen-Anhalt kämpft mit massivem Ärztemangel – Patienten leiden unter langen Wegen
Sachsen-Anhalt steht vor einem massiven Patientenmangel – besonders auf dem Land
In Sachsen-Anhalt verschärft sich der Mangel an Ärztinnen und Ärzten, vor allem in ländlichen Regionen. Patienten müssen in manchen Gebieten bis zu 80 Kilometer für einen Arzttermin zurücklegen, während unbesetzte Stellen die medizinische Versorgung ganzer Gemeinden gefährden. Die Landesregierung hat zwar Pläne zur Ausweitung der medizinischen Ausbildung angekündigt, doch Expertinnen und Experten warnen, dass schneller gehandelt werden muss, um die Krise zu bewältigen.
In Bunde in Ostfriesland hat der Hausarzt Holger Plochg erlebt, wie sich die Nachfrage nach seinen Leistungen seit seinem Berufsstart 1997 verdreifacht hat. Da keine zusätzlichen Kolleginnen oder Kollegen die Last teilen, wird sich die Situation im Oktober weiter zuspitzen, wenn der zweite Allgemeinmediziner der Stadt in Rente geht. Dann bleibt Plochg als einziger Arzt für eine stetig wachsende Patientenzahl zurück.
Auch anderswo in der Region ist die Lage angespannt: Der Dermatologe Bernd Brinker in Weener behandelt Patienten, die bis zu 80 Kilometer Anfahrt auf sich nehmen. In vielen ländlichen Gebieten gibt es überhaupt keine verfügbaren Ärztinnen oder Ärzte mehr – die Bewohner müssen lange Wartezeiten in Kauf nehmen oder weite Strecken für grundlegende Behandlungen zurücklegen.
Die Landesregierung hat als Reaktion einen Zehn-Punkte-Plan vorgelegt, um den Mangel zu bekämpfen. Dazu gehören eine Landarztquote und die Aufstockung der Studienplätze. Aktuell bietet Sachsen-Anhalt 876 Ausbildungsplätze an den Standorten Hannover, Göttingen und dem neuen Universitätsklinikum Oldenburg an. Ab dem Wintersemester 2026/2027 sollen 80 weitere Plätze hinzukommen, sodass die Gesamtzahl auf 956 steigt.
Doch Dr. Plochg hält die Erweiterung für zu zögerlich. Er fordert eine deutlich stärkere Aufstockung der Studienplätze, verteilt auf mittelgroße Städte, um mehr Medizinerinnen und Mediziner für ländliche Regionen zu gewinnen. Das Problem verschärft sich, weil junge Ärztinnen und Ärzte zunehmend Praxen in Städten den ländlichen Gebieten vorziehen.
Stand Dezember 2023 waren in Sachsen-Anhalt447 Hausarztstellen unbesetzt. Ohne beschleunigte Maßnahmen drohen den ländlichen Gemeinden noch längere Wartezeiten und weniger Versorgungsmöglichkeiten.
Die geplante Aufstockung um 80 Studienplätze tritt erst 2026 in Kraft. Bis dahin bleiben Patienten auf dem Land auf überlastete Ärztinnen und Ärzte oder weite Anfahrten angewiesen. Die Verantwortlichen erkennen die Krise an – doch nun müssen Lösungen schneller umgesetzt werden, um eine weitere Verschärfung des Mangels zu verhindern.
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