10 May 2026, 18:07

Sachsen-Anhalt kämpft um Verlängerung des Tankrabatts bis zum Nahostkonflikt-Ende

Diagramm, das die Kraftstoffpreise in den Vereinigten Staaten zeigt, mit einer blauen Linie, die eine sinkende Preislinie und einer grünen Linie, die eine steigende Preislinie über die Zeit darstellt.

Sachsen-Anhalt kämpft um Verlängerung des Tankrabatts bis zum Nahostkonflikt-Ende

Sachsen-Anhalt setzt sich für eine Verlängerung der Spritpreis-Rabattaktion ein, um die finanzielle Belastung der Bürger zu verringern. Ministerpräsident Sven Schulze bezeichnete die Maßnahme als „außerordentlich wichtig“ für das Land und plädierte dafür, sie bis zum Ende des Nahostkonflikts beizubehalten.

Die Landesregierung reichte offiziell einen Antrag beim Bundesrat ein, um die Verlängerung des Tankrabatts zu erwirken. Schulze betonte, dass Bund und Länder gemeinsam handeln müssten, um Haushalte zu entlasten, die mit steigenden Kosten zu kämpfen haben.

Gleichzeitig verteidigte er die Ablehnung des vom Bundesrat vorgeschlagenen „Entlastungsbonus“ und erklärte, dieser sei nicht der richtige Weg. Stattdessen forderte Schulze die Bundesregierung auf, die Länder künftig enger in finanzielle Entlastungsprogramme einzubinden.

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Laut Ministerpräsident würde eine Kopplung der Rabattdauer an den Nahostkonflikt für Planungssicherheit sorgen. Dieser Ansatz garantiere eine kontinuierliche Unterstützung der Bürger und vermeide abrupten politischen Kurswechsel.

Der Antrag liegt nun dem Bundesrat zur Prüfung vor. Bei einer Zustimmung könnte der verlängerte Rabatt Fahrern in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus weiterhin Entlastung bieten. Die Entscheidung hängt von weiteren Gesprächen zwischen Bund und Ländern ab.

Quelle