14 January 2026, 21:24

„Schön & Fröhlich“: Braunschweigs neues Kulturjuwel öffnet 2026 seine Pforten

Ein altes Schwarz-Weiß-Bild eines großen Auditoriums mit sitzenden und stehenden Menschen, beschriftet mit "Das Konzerthaus der Berliner Philharmoniker" und einer beleuchteten Decke.

„Schön & Fröhlich“: Braunschweigs neues Kulturjuwel öffnet 2026 seine Pforten

Das ehemalige Jolly-Joker-Gebäude in Braunschweig wird im April 2026 als Schön & Fröhlich wiedereröffnet – eine neue Eventlocation für bis zu 1.600 Konzertbesucher. Die Stadt hat bestätigt, dass für das Gelände eine gültige Baugenehmigung vorliegt, die die weitere Nutzung als Versammlungsstätte ermöglicht.

Die Umbaumaßnahmen zur Umwandlung des Standorts an der Broitzemer Straße in Schön & Fröhlich laufen bereits. Betrieben wird das Projekt von der Applaus Kulturproduktionen GmbH. Im Mittelpunkt stehen die Modernisierung des Innenraums und gleichzeitig der Erhalt des historischen Charakters der ehemaligen Maschinenfabrikhalle. Der Name selbst verweist auf die Vergangenheit des Ortes: Er nimmt Bezug auf die einst dort ansässige Schönau & Fröhlich-Fabrik.

Die Stadt hat klargestellt, dass für die Sanierung keine Nachbarbenachrichtigung erforderlich ist, da die Änderungen die gesetzliche Schwelle für eine öffentliche Anhörung nicht erreichen. Zudem sei keine Umweltverträglichkeitsprüfung nötig, da die zu erwartenden Auswirkungen des Projekts begrenzt seien. Dennoch stellte die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Bezirksrat Westliches Ringgebiet Nachfragen an die Stadt. Sie erkundigte sich, ob eine Umweltprüfung stattgefunden habe und ob Anwohner in die Planung einbezogen worden seien. Die Behörden bestätigten, dass weder eine Bürgerbeteiligung noch eine Umweltverträglichkeitsprüfung rechtlich vorgeschrieben seien.

Die Location wird Anfang 2026 ihre Türen öffnen und vorrangig für Konzerte genutzt werden. Zwar bleibt der Betreiber in den öffentlichen Unterlagen namentlich ungenannt, doch die städtische Genehmigung sichert den Fortgang des Projekts ohne weitere Verzögerungen. Der renovierte Raum wird sein industrielles Erbe bewahren und gleichzeitig als modernes Kulturzentrum dienen.