Schwan auf Bahnschienen legt Zugverkehr zwischen Bad Kleinen und Ventilstov lahm
Leni SchulzSchwan auf Bahnschienen legt Zugverkehr zwischen Bad Kleinen und Ventilstov lahm
Ungebetener Gast sorgt für Chaos auf deutscher Bahnstrecke
Ein unerwarteter Besucher löste gestern auf einer deutschen Bahnlinie Chaos aus: Ein Schwan hatte sich auf den Gleisen zwischen Bad Kleinen und Ventilstov niedergelassen und zwang die Züge für mehr als zwei Stunden zum Halt. Der Vorfall führte zu Zugausfällen und Verspätungen, bevor der Betrieb schließlich wieder normal aufgenommen werden konnte.
Die Probleme begannen, als die Deutsche Bahn den Schwan auf den Gleisen entdeckte. Aus Sorge um die Sicherheit alarmierte das Unternehmen die örtliche Polizei und sperrte die Strecke vorläufig. Die Beamten trafen vor Ort ein und fanden den Vogel unverletzt – aber unbeeindruckt – vor.
Nach einem behutsamen Annäherungsversuch flog der Schwan schließlich zu einem nahegelegenen Teich. Daraufhin konnte die Deutsche Bahn die Sperrung aufheben und den Zugverkehr wieder aufnehmen. Bis dahin waren jedoch zwei planmäßige Verbindungen ausgefallen, und die Fahrgäste hatten insgesamt 142 Minuten Verspätung zu verkraften.
Der kurze Aufenthalt des Schwans auf den Gleisen beeinträchtigte die Reise Hundertener Passagiere. Die Deutsche Bahn bestätigte, dass es nach der Freigabe der Strecke keine weiteren Verzögerungen gab. Begegnungen mit Wildtieren wie diese sind zwar selten, können aber erhebliche Folgen für den Bahnbetrieb haben.






