14 April 2026, 18:08

Skicross-Legenden Détraz und Lenherr beenden ihre Karrieren nach Jahren an der Spitze

Plakat für die Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 1985 in Seefeld, Schweiz, das eine schneebedeckte Landschaft mit Skifahrern, Pferden, Fahnen, Gebäuden, Bäumen und Text zeigt.

Skicross-Legenden Détraz und Lenherr beenden ihre Karrieren nach Jahren an der Spitze

Zwei der besten Schweizer Skicross-Athleten haben ihren Rücktritt vom Spitzensport bekannt gegeben. Romain Détraz und Jonas Lenherr, beide langjährige Mitglieder der Nationalmannschaft, beenden nach Jahren im Wettkampfsport ihre Karrieren. Ihr Abschied markiert das Ende einer Ära für den Schweizer Skicross.

Romain Détraz, 32, verlässt den Sport nach einer Laufbahn mit vier Podestplatzierungen im Weltcup. Sein unvergesslichster Moment war 2016, als er in Arosa den Sieg errang. Doch seine Karriere war immer wieder von gesundheitlichen Problemen überschattet, insbesondere chronischen Rückenschmerzen, die ihn mehrfach außer Gefecht setzten. Nach den Olympischen Spielen 2026 wird er eine neue Position in der Finanzabteilung des Internationalen Olympischen Komitees übernehmen.

Jonas Lenherr, 37, tritt nach einer langen Karriere mit 125 Weltcup-Starts zurück. Er feierte fünf Siege und stand zwölfmal auf dem Podest, wobei sein letzter Triumph im Januar dieses Jahres in Nakiska gelang. Wie Détraz wurde auch er immer wieder von Verletzungen ausgebremst. Lenherr vertrat die Schweiz zudem bei vier Weltmeisterschaften und nahm an den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang teil.

Mit Détraz und Lenherr verliert das Schweizer Skicross-Team zwei erfahrene Athleten, die trotz ständiger Rückschläge durch Verletzungen maßgeblich zum Erfolg des Sports beigetragen haben. Ihre Karrieren hinterlassen eine bleibende Spur im Schweizer Wintersport.

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