Sparkasse baut neuen Hauptsitz in Fürth – ohne Park-and-Ride und Mischnutzung
Leni SchulzSparkasse baut neuen Hauptsitz in Fürth – ohne Park-and-Ride und Mischnutzung
Die Sparkasse hat ihre Pläne für einen neuen Hauptsitz in Fürth an der Wehlauer Straße bestätigt. Das Design wird Nachhaltigkeit, Kosteneffizienz und langfristige Funktionalität in den Vordergrund stellen. Die Bank lehnte alternative Vorschläge ab, darunter einen der Grünen für ein Park-and-Ride-Deck und zusätzliche gemischt genutzte Geschosse.
Die Grünen hatten vorgeschlagen, dem Neubau zusätzliche Etagen für eine gemischte Nutzung sowie ein Park-and-Ride-Deck hinzuzufügen. Die Sparkasse prüfte die Idee, entschied sich jedoch dagegen. Als Hauptgründe für die Ablehnung nannte die Bank die begrenzte Flächenverfügbarkeit und die auf ihre betrieblichen Bedürfnisse zugeschnittenen Parkplätze.
Auch eine Erhöhung des Gebäudes durch zusätzliche Stockwerke zog die Sparkasse in Betracht. Sie kam jedoch zu dem Schluss, dass dies nicht zu ihren strategischen Prioritäten passe. Die Bank argumentiert, dass die Schaffung von Mietflächen langfristige Risiken berge, etwa unsichere Nachfrage und mögliche Leerstände.
Eine separate Parkebene wurde ebenfalls geprüft. Die Sparkasse gelangte zu der Einschätzung, dass dies erhebliche technische Investitionen erfordern und damit wirtschaftlich nicht sinnvoll wäre. Zudem gebe es derzeit keine verlässlichen Prognosen für den Gewerbeimmobilienmarkt, hieß es seitens der Bank.
Der Neubau wird daher nach dem ursprünglichen Plan errichtet. Die Sparkasse bleibt einem nachhaltigen, bedarfsgerechten und zukunftssicheren Design verpflichtet. Das Projekt wird ohne die von den Grünen oder anderen Seiten vorgeschlagenen Ergänzungen umgesetzt.






