Spritrabatt enttäuscht: Warum Autofahrer kaum sparen und der Effekt ausbleibt
Leni SchulzSpritrabatt enttäuscht: Warum Autofahrer kaum sparen und der Effekt ausbleibt
Deutschlands Spritrabatt: Geringere Ersparnis als versprochen, Effekt bleibt aus
Seit dem 1. Mai sollte der staatliche Spritrabatt Autofahrer entlasten. Doch an den Tankstellen kam davon oft nur ein Bruchteil an. Auch die erhoffte Wirkung auf den Kraftstoffverbrauch blieb bisher aus.
Die Bundesregierung hatte die Energiesteuer um 17 Cent pro Liter für Diesel und Superbenzin gesenkt. Doch die Tankstellen gaben bei Diesel im Schnitt nur 4 Cent weiter, bei Superbenzin immerhin 12 Cent – deutlich weniger als die volle Entlastung.
Experten führen die geringe Ersparnis bei Diesel auf Deutschlands starke Abhängigkeit von Importen zurück. Zudem wird die Regelung kritisiert, da sie einkommensstärkere Haushalte überproportional begünstige, die in der Regel mehr Sprit verbrauchen.
Zwar sanken die Preise an den Zapfsäulen kurzfristig, doch der Rabatt konnte den Gesamtverbrauch von Diesel und Benzin kaum drosseln. Für viele Autofahrer bleiben die Kosten höher als ursprünglich erwartet.
Bisher bringt der Spritrabatt nur ungleichmäßige Entlastung – besonders Dieselkunden sparen kaum. Da sich der Verbrauch kaum verändert hat, bleibt der langfristige Effekt der Maßnahme ungewiss. Trotz der Steuersenkung zahlen viele Fahrer mehr als gedacht.






