Stichwahl in Neuburg: Schröder und Englhuber kämpfen um das Bürgermeisteramt
Philipp HartmannZweitrunde in Neuburg - CSU-Kandidat liegt hinter Grünem zurück - Stichwahl in Neuburg: Schröder und Englhuber kämpfen um das Bürgermeisteramt
Neuburg an der Donau wählt in zwei Wochen den Bürgermeister in einer Stichwahl
Die erste Runde der Oberbürgermeisterwahl fand am 8. März 2026 im Rahmen der bayerischen Kommunalwahlen statt. Nach vorläufigen Ergebnissen führt Gerhard Schröder, doch kein Kandidat erreichte die absolute Mehrheit.
Fünf Bewerber traten an, um den langjährigen Amtsinhaber Bernhard Gmehling abzulösen, der seit über 20 Jahren im Amt ist. Im Rennen blieben schließlich zwei Favoriten: Gerhard Schröder, unterstützt von Grünen und SPD, sowie der CSU-Kandidat Matthias Englhuber.
Schröder erhielt 38,4 Prozent der Stimmen, während Englhuber mit 32,7 Prozent zurücklag. Für Schröder ist es bereits das zweite Mal in der Stichwahl – vor sechs Jahren unterlag er Gmehling in der finalen Runde.
Sollte Schröder gewinnen, wäre er nach Martin Heilig in Würzburg der zweite grüne Oberbürgermeister Bayerns. Die genaue Sitzverteilung im Stadtrat für CSU, Grüne und SPD steht indes noch nicht fest, da die Auszählung läuft und das amtliche Endergebnis für den 9. März erwartet wird.
Die Stichwahl wird entscheiden, ob Schröder oder Englhuber das Amt übernimmt und damit Gmehlings zwei Jahrzehnte währende Amtszeit beendet. Die endgültigen Ergebnisse für den Stadtrat werden nach Abschluss der Auszählung bekannt gegeben.






