10 April 2026, 20:08

Strompreise steigen im März – doch smarte Haushalte sparen bis zu 7 Prozent

Liniengraph, der den Trend der US-Stromenergieverbrauch von 2021 bis 2022 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Strompreise steigen im März – doch smarte Haushalte sparen bis zu 7 Prozent

Strompreise in Deutschland stiegen im März erneut – und belasten Haushalte

Im März zogen die Strompreise in Deutschland erneut an und setzten private Haushalte unter Druck. Treiber des Anstiegs waren unter anderem stark gestiegene Gaspreise, die durch geopolitische Spannungen zusätzlich angeheizt wurden. Dennoch gelang es einigen Verbrauchern, ihre Kosten durch angepasstes Nutzungsverhalten im Griff zu behalten.

Wie der norwegische Energieanbieter Tibber mitteilte, verzeichneten Haushalte mit Elektroautos (E-Autos), intelligenten Stromzählern und flexiblen Tarifen nur einen geringfügigen Kostenanstieg. Wer seinen Verbrauch besonders clever steuerte, senkte die Ausgaben sogar um fast 7 Prozent.

Extreme Preisschwankungen an den Großhandelsmärkten Anfang März schwankten die Stromgroßhandelspreise stark – mit abrupten Spitzen und plötzlichen Einbrüchen. Die Volatilität war vor allem auf explodierende Gaspreise zurückzuführen, die sich durch den anhaltenden Konflikt im Iran weiter verschärften. Deutschlands starke Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verschlimmerte die Lage zusätzlich, wie Edgeir Aksnes, CEO und Mitgründer von Tibber, erklärte.

Für die meisten Haushalte bedeuteten die Preissprünge höhere Rechnungen. Doch die Daten von Tibber zeigen: Kunden mit dynamischen Tarifen kamen vergleichsweise glimpflich davon. Indem sie ihren Stromverbrauch aus den teuren Spitzenzeiten verlagerten, konnten sie die Belastung für ihren Geldbeutel begrenzen.

E-Auto-Besitzer und intelligente Lösungen profitieren besonders Noch besser schnitten Haushalte mit E-Autos und smarten Ladesystemen ab. Die flexibelsten 25 Prozent der Nutzer senkten ihre Kosten im Vergleich zum Februar um fast 7 Prozent. Im Durchschnitt zahlten E-Auto-Besitzer mit intelligenten Zählern im März nur 3 Prozent mehr als im Vormonat.

Auch Solarstrom machte einen Unterschied: Rund drei Viertel der Tibber-Kunden mit E-Auto verfügten über eine Photovoltaikanlage. Diese Haushalte zahlten insgesamt weniger – die günstigsten 10 Prozent mit Solarstrom und E-Auto kamen auf 22 Cent pro Kilowattstunde, während Nutzer mit E-Auto, aber ohne Solarstrom 26 Cent zahlten.

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Flexibilität und erneuerbare Energien dämpfen Preisschock Die jüngsten Preisentwicklungen zeigen, wie Energieflexibilität die Auswirkungen steigender Kosten abfedern kann. Verbraucher, die ihren Verbrauch anpassten oder auf Solarstrom setzten, gaben weniger aus als andere. Gleichzeitig hält Deutschlands anhaltende Gasabhängigkeit die Strompreise unter Druck – besonders, da globale Konflikte die Brennstoffkosten weiter in die Höhe treiben.

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