SV Trier krönt sich mit 1:0 gegen Koblenz zum Rekord-Landespokalsieger
Philipp HartmannSV Trier krönt sich mit 1:0 gegen Koblenz zum Rekord-Landespokalsieger
Trier holt sich mit knappen 1:0 gegen TuS Koblenz den 15. Landespokaltitel
Mit einem hart umkämpften 1:0 (0:0) gegen TuS Koblenz sicherte sich der SV Trier am Samstag im Moselstadion zum 15. Mal den Landespokal. Vor fast 9.000 Zuschauern – darunter rund 2.000 mitgereiste Koblenzer Fans – qualifizierte sich die Mannschaft damit auch für den DFB-Pokal der kommenden Saison. Das Spiel endete jedoch in Turbulenzen, nachdem es in der Nachspielzeit zwei Rote Karten gab.
Das Finale, das vor einer begeisterten Kulisse stattfand, wurde über weite Strecken von Trier dominiert, doch klare Torchancen blieben Mangelware. Beide Teams taten sich schwer, über weite Phasen des Spiels gefährliche Abschlüsse zu kreieren.
Erst in der 82. Minute fiel durch Noah Herber der entscheidende Treffer zum 1:0 – ein Tor, das bis zum Schluss zu halten schien. Doch in der Nachspielzeit kochten die Emotionen hoch: Dami Grgić sah nach einem rüden Foul die Rote Karte, was zu tumultartigen Szenen auf dem Platz führte. Im anschließenden Handgemenge wurde auch TuS-Koblenz-Trainer Michael Stahl des Feldes verwiesen.
Der Sieg bescherte Trier nicht nur den Rekordtitel als erfolgreichster Verein des Wettbewerbs, sondern auch die Teilnahme am DFB-Pokal, wo die Mannschaft in der ersten Runde auf einen möglicherweise lukrativen Gegner treffen könnte. Der hitzige Schlussakt des Spiels könnte für beide Teams jedoch noch disziplinarische Konsequenzen nach sich ziehen.






