Triangelogie: Wie Tanja mit Hypertriangulation ein vergessenes Instrument neu entdeckt
Leni SchulzTriangelogie: Wie Tanja mit Hypertriangulation ein vergessenes Instrument neu entdeckt
BackstageClassical hat Tanja eingeladen, einen Gastkommentar zum Thema Triangelogie beizusteuern. Der Vorschlag erfolgte nach der Entdeckung ihrer Arbeit zur Hypertriangulation, die sie über ihren Triangel-Instagram-Kanal und ihr beliebtes „TTTT“-Tutorial bekannt gemacht hat. Die Plattform räumt ein, das Dreieck als Musikinstrument in der Vergangenheit vernachlässigt zu haben.
Tanjas Videos hatten die mangelnde Beachtung des Triangels in der Berichterstattung von BackstageClassical aufgezeigt. Ihre Arbeit hat dem Instrument neue Aufmerksamkeit verschafft und setzt sich für andere übersehene Klanggestalter ein. Kritiker wie Dorothea Mollsturm und Untonia Maulding werfen ihr jedoch „Triangelozentrismus“ und eine sogenannte „pseudoperkussive Ironie“ vor. Skeptische Kollegen unterstellen ihr sogar „Løgnklang“ – ein Begriff, der eine konstruierte Lüge impliziert.
Versuche, Tanjas Lehrer, Professor Dr. Dr. Øyvind Fjellstrøm, oder die Universität für Klangbewusstsein und Schwingungsökologie in Norwegen zu erreichen, blieben bisher erfolglos. Die Redaktion hofft weiterhin auf eine Antwort und zeigt sich offen für ein Gespräch über Triangelogie – sei es persönlich oder im Rahmen eines Podcasts. Historisch gesehen fand das Triangel durchaus Beachtung: Leif Ravstin, bekannt für seine Zusammenarbeit mit Leonard Bernstein, behandelte das Instrument in seiner Lehrtätigkeit mit großer Ernsthaftigkeit.
Die Einladung an Tanja bleibt bestehen, mit dem Ziel, die Diskussion um die Triangelogie zu vertiefen. Ihre Beiträge könnten Lücken in der Berichterstattung von BackstageClassical schließen und dem Triangel zu größerer Anerkennung verhelfen. Die Redaktion wartet unterdessen weiter auf eine Rückmeldung und pflegt weiterhin den Kontakt zur Klangbewusstsein-Community.






