17 June 2026, 19:15

Überquellende Altglascontainer im Landkreis Fürth sorgen für Ärger bei Anwohnern

Glassrecycling-Chaos: Warum der Landkreis Fürth mit vollen Glascontainern nicht viel Druck ausüben kann

Überquellende Altglascontainer im Landkreis Fürth sorgen für Ärger bei Anwohnern

Anwohner im Landkreis Fürth äußerten Ende Mai Besorgnis über überquellende Altglascontainer. Um die ungeleerten Behälter türmten sich weggeworfene Flaschen, was ein unschönes Bild bot. Die Probleme führten zu zahlreichen Beschwerden bei der Kreisverwaltung.

Für die Altglasentsorgung in der Region ist die Nürnberger Firma Kühl Entsorgung & Recycling Süd GmbH zuständig. In Deutschland fällt Glasrecycling nicht in den kommunalen Abfallentsorgungsbereich, sondern wird über die Dualen Systeme geregelt, die für die Erfassung von Glasverpackungen verantwortlich sind. Die Standorte der Sammelstellen befinden sich jedoch auf kommunalem Grund, weshalb die Gemeinden für deren Instandhaltung zuständig sind.

Auf die Kritik reagierend kündigte das Unternehmen an, die Situation ab dem 1. Juni zu verbessern. Dazu gehören unter anderem doppelte Leerungsintervalle an stark frequentierten Standorten. Hochbelastete Sammelpunkte sollen als Hotspots markiert und bei Bedarf mit zusätzlichen Containern ausgestattet werden. Gesetzlich vorgeschrieben ist, dass Glasverpackungen mindestens alle zwei Wochen – oder bei Bedarf häufiger – eingesammelt werden müssen.

Der Umwelt- und Verkehrsausschuss wird sich in seiner Sitzung am 25. Juni mit der Thematik befassen.

Die Kreisverwaltung hatte Beschwerden über die überfüllten Container und herumliegende Flaschen erhalten. Kühl Entsorgung & Recycling Süd GmbH hat sich zu häufigeren Leerungen und weiteren Maßnahmen verpflichtet. In der anstehenden Ausschusssitzung werden voraussichtlich diese Schritte und deren Wirksamkeit bewertet.

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