Unterrichtsausfälle in Westthüringen erreichen alarmierende Rekordwerte von über 25 Prozent
Philipp HartmannUnterrichtsausfälle in Westthüringen erreichen alarmierende Rekordwerte von über 25 Prozent
Ausfall von Unterrichtsstunden in Westthüringer Schulen erreicht Rekordwerte
An mehreren weiterführenden Schulen unter der Zuständigkeit des Staatlichen Schulamts Westthüringen häufen sich die Unterrichtsausfälle. Besonders betroffen sind die Rhön-Ulstertal-Schule in Geisa, die Erste Gemeindeschule in Bad Salzungen sowie die Staatliche Regelschule Dermbach. Die Situation stößt bei lokalen Politikern auf scharfe Kritik.
Mit einer Ausfallquote von 25,7 % verzeichnet die Staatliche Regelschule Dermbach die höchsten Werte. Die Erste Gemeindeschule in Bad Salzungen folgt mit 24,2 % ausgefallener Stunden im Frühjahrstrimester des Schuljahres 2025/26. An der Regelschule Geisa fielen im selben Zeitraum 21,2 % des Unterrichts ohne Ersatz aus.
In Geisa waren vor allem die Fächer Englisch, Mathematik und Sport betroffen. Der Großteil der Ausfälle blieb unkompensiert, sodass Schülerinnen und Schüler auf Lernstoff verzichten mussten und Lehrkräfte unter erhöhtem Druck stehen.
Die Landesregierung hat das Problem eingeräumt und verweist auf Gegenmaßnahmen wie verbessertes Personalmanagement und die Einstellung von Vertretungskräften. Dennoch bezeichnet der CDU-Politiker Martin Henkel die Lage als „inakzeptabel“. Er fordert vom Staatlichen Schulamt Westthüringen unverzügliche und entschlossene Schritte, um die Ausfälle zu reduzieren und betroffene Schulen zu entlasten.
Die Landesregierung bestätigt die hohe Zahl an Unterrichtsausfällen in der Region. Die Schulen kämpfen weiterhin mit erheblichen Beeinträchtigungen, insbesondere in den Hauptfächern. Von den Verantwortlichen werden nun konkrete Lösungen erwartet, um den Personalmangel zu beheben und für Stabilität im Stundenplan zu sorgen.






