28 April 2026, 04:09

Urteil im brutalen Erpressungsfall: Schwule Männer über Dating-Apps gelockt

Liniengraph, der einen stetigen Anstieg der Selbstidentifikation von Amerikanern als lesbisch, schwul, bisexuell, transgender oder etwas anderes als heterosexuell von 2012 bis 2021 zeigt, aufgeteilt nach Geschlecht und sexueller Orientierung.

Urteil im brutalen Erpressungsfall: Schwule Männer über Dating-Apps gelockt

Am kommenden Dienstag um 9:00 Uhr wird das Landgericht Frankfurt (Oder) im Prozess gegen sechs Angeklagte ein Urteil verkünden. Der Gruppe wird schwere räuberische Erpressung vorgeworfen, wobei sie schwule Männer über gefälschte Profile in Dating-Apps in die Falle lockte. Der Fall sorgt wegen der brutalen Gewalt und des jungen Alters der Beteiligten für Aufsehen.

Die sechs Angeklagten – drei junge Erwachsene und drei Jugendliche – sollen ihre Opfer mit täuschenden Dating-Profilen an abgelegene Orte gelockt haben. Dort wurden die Männer laut Anklage überfallen, beraubt und homophoben Beleidigungen ausgesetzt. Die Ermittler gehen zudem davon aus, dass die Gruppe ihre Angriffe systematisch aufzeichnete.

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Große Teile der Verhandlung fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, da einige der Angeklagten minderjährig sind. Die Behörden betonen, dass es keine Hinweise auf eine organisierte kriminelle Vereinigung oder politische Motive gibt. Die Urteilsverkündung erfolgt in einer öffentlichen Sitzung.

Im Mittelpunkt des Prozesses steht eine Serie gewaltsamer Raubüberfälle, bei denen Online-Dating-Plattformen gezielt ausgenutzt wurden. Mit dem Urteil am Dienstag wird über die rechtlichen Konsequenzen für die sechs Beschuldigten entschieden. Gleichzeitig wirft der Fall grundsätzliche Fragen zur digitalen Täuschung und der gezielten Ausbeutung schutzbedürftiger Personen auf.

Quelle