05 March 2026, 22:16

VDIK eröffnet Berliner Büro für stärkeren Dialog zwischen Politik und Automobilindustrie

Ein Plakat, das Berlin, Deutschland, bewirbt und eine Statue, Gebäude, einen Turm, Menschen, Fahrzeuge auf der Straße und eine Brücke zeigt, mit Text, der Informationen über die Stadt enthält.

VDIK eröffnet Berliner Büro für stärkeren Dialog zwischen Politik und Automobilindustrie

Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) hat am Berliner Gendarmenmarkt ein neues Büro eröffnet. Bei der Eröffnungsveranstaltung hielten Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, und VDIK-Präsidentin Imelda Labbé Reden – ein Schritt zu engeren Beziehungen mit Politik und Öffentlichkeit.

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An der Einweihung nahmen führende Vertreter aus Verkehr und Industrie teil. Hirte betonte die Bedeutung eines Ausgleichs zwischen Klimaschutz und wirtschaftlicher Stabilität in der Automobilbranche. Gleichzeitig kritisierte er die von der Europäischen Kommission geplanten pauschalen Flottenquoten im Rahmen des Industrial Accelerator Act (IAA), da diese die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen könnten.

Labbé konzentrierte sich in ihren Ausführungen auf die Herausforderungen bei der Einführung von Elektrofahrzeugen. Sie forderte einen schnelleren Ausbau der Ladeinfrastruktur und niedrigere Stromkosten, um die Wende zu unterstützen. Zugleich verwies sie auf eine wachsende Übereinstimmung zwischen dem VDIK und deutschen Politikern in zentralen europäischen Entscheidungsfragen.

Das neue Büro wird politische Diskussionsrunden, Ausschusssitzungen und Presseveranstaltungen beherbergen. Ziel ist es, die Stimme internationaler Hersteller in Deutschland zu stärken, wo Marken wie Škoda (tschechisch, Teil der VW-Gruppe) und BYD (chinesisch) mittlerweile zu den Top 10 der Neuzulassungen zählen. Zwar dominieren nach wie vor deutsche Konzernriesen wie Volkswagen, Mercedes-Benz und BMW den Markt, doch der Einfluss ausländischer Hersteller wächst.

Das Berliner Büro festigt die Rolle des VDIK als Brücke zwischen internationalen Automobilherstellern und deutschen Behörden. Mit Fokus auf politischen Dialog und öffentliche Kommunikation will der Verband die Weichen für die Zukunft der Branche mitgestalten. Der Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem ausländische Marken im hart umkämpften deutschen Automarkt an Boden gewinnen.

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