"37 Mal am Boden": Undav verärgert über Provokation - VfB Stuttgart kassiert ärgerliche Europa-League-Pleite gegen Porto
VfB Stuttgart erleidet ärgerliche Niederlage im Europa-League-Hinspiel gegen den FC Porto
Im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League musste der VfB Stuttgart eine frustrierende Niederlage gegen den FC Porto hinnehmen. Die deutsche Mannschaft warf ihren Gegnern vor, durch übertriebenes Zeitspiel und taktische Fouls den Spielverlauf beeinflusst zu haben. Nun gilt es, sich schnell zu fangen – denn bereits am Wochenende steht ein entscheidendes Bundesliga-Duell gegen RB Leipzig an.
Früh nahm das Spiel eine ungünstige Wende: Porto traf innerhalb von nur sechs Minuten zweimal und nutzte dabei defensive Fehler der Stuttgarter aus. Die Jubelszenen vor heimischem Publikum steigerten die Verärgerung der Gäste zusätzlich.
Nach dem Spiel äußerten sich Stuttgarts Spieler deutlich zu den Methoden der Portugiesen. Nationalspieler Deniz Undav wies darauf hin, dass Porto-Spieler insgesamt 37 Mal zu Boden gegangen seien, und kritisierte den Schiedsrichter, der seiner Meinung nach zu spät eingriff. Mittelfeldspieler Angelo Stiller bezeichnete das Verhalten als "beispiellos", räumte aber ein, dass auch die eigene Mannschaft Fehler gemacht habe.
Trotz des Rückschlags zeigt sich Stuttgart kämpferisch. Maximilian Mittelstädt kündigte an, man werde mit "Feuer im Bauch" zum Rückspiel nach Portugal reisen. Undav betonte, dass die Mannschaft die Intensität der Portugiesen mindestens ebenbürtig erwidern müsse, um die Niederlage noch wenden zu können.
Zuvor muss sich der VfB jedoch auf die Bundesliga konzentrieren: Ein Sieg gegen RB Leipzig am Wochenende ist entscheidend für die Hoffnungen auf die Champions-League-Qualifikation.
Die Stuttgarter steht eine harte Woche bevor. Am kommenden Donnerstag brauchen sie in Porto einen Sieg, um im Europapokal zu bleiben. Gleichzeitig hängt von ihrer Ligaform ab, ob sie in der Bundesliga einen der begehrten Top-Vier-Plätze sichern können.