Keine Entscheidung im Streit zwischen VfL Osnabrück und Antwerpen - VfL Osnabrück: Streit um Trainer-Kündigung zieht sich bis März hin
Der Rechtsstreit zwischen dem VfL Osnabrück und seinen ehemaligen Trainern Marco Antwerpen und Frank Döpper bleibt weiterhin ungelöst. Nach einer Vertagung durch das Arbeitsgericht Osnabrück am Dienstag wurde nun ein neuer Verhandlungstermin auf den 30. März um 14:00 Uhr festgesetzt.
Hintergrund des Falls sind Vorwürfe der Spielmanipulation während des NFV-Pokalfinals am 24. Mai 2025. Der VfL Osnabrück hatte beide Trainer nur drei Tage später, am 27. Mai, fristlos entlassen. Die Entscheidung des Vereins folgte auf Behauptungen, die beiden hätten das Spielergebnis beeinflusst.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) verhängte zunächst Sperren – zwölf Monate für Antwerpen und drei Monate für Döpper. Nach Einsprüchen reduzierte das DFB-Bundesgericht die Strafe für Antwerpen jedoch auf drei Monate und sprach Döpper vollständig frei. Beide bestreiten seit Beginn die Vorwürfe entschieden.
Bei der Verhandlung vor dem Arbeitsgericht am Dienstag wurde die Aussage von Tim Schütte, einem zentralen Zeugen, geprüft. Trotz der Anhörung kam es zu keinem Urteil, weshalb das Verfahren vertagt wurde. Das Gericht wird sich nun am 30. März erneut mit der Beweislage befassen.
Der Fall bleibt vorerst ungeklärt, die nächste Verhandlung steht für Ende März an. Dann wird entschieden, ob die Kündigungen von Antwerpen und Döpper Bestand haben. Bis dahin zieht sich das juristische Verfahren ohne abschließende Entscheidung hin.






