Vier Berliner Hockeyspieler:innen prägen Deutschlands Nationalteams mit Höhen und Tiefen
Noah JägerVier Berliner Hockeyspieler:innen prägen Deutschlands Nationalteams mit Höhen und Tiefen
Vier in Berlin geborene Hockeyspieler:innen haben Deutschland bei jüngsten internationalen Wettbewerben vertreten. Thies Prinz, Linnea Weidemann, Lena Micheel und Johannes Große standen allesamt für ihre Nationalmannschaften auf dem Platz. Ihre Auftritte brachten sowohl Triumphe als auch Enttäuschungen in verschiedenen Turnieren mit sich.
Thies Prinz, Kapitän der deutschen Herrenmannschaft, führte sein Team bis ins Finale der FIH Pro League. Dort unterlag man Spanien mit 2:5 und belegte am Ende den sechsten Platz. Der Verteidiger wird auch in der kommenden Saison im Ausland spielen – mindestens ein weiteres Jahr in der niederländischen Hoofdklasse ist bereits bestätigt.
Linnea Weidemann, Kapitänin der Damenmannschaft, führte Deutschland zu einem 5:1-Sieg gegen China. Mit diesem Ergebnis sicherte sich ihr Team den fünften Platz. Zudem qualifizierte sich die Frauenmannschaft für die höchste Spielklasse bei der anstehenden Weltmeisterschaft.
Von den vier Berliner:innen ist nur Weidemann in der Hauptstadt geblieben. Lena Micheel und Johannes Große sind inzwischen nach Hamburg gezogen.
Die deutschen Teams zeigten eine starke Berliner Präsenz: Prinz und Weidemann führten ihre Mannschaften als Kapitän:innen an, während Micheel und Große mittlerweile in Hamburg aktiv sind. Die Frauen sicherten sich einen Platz in der WM-Elite, die Herren beendeten die Pro League auf Rang sechs.
