Weinuniversität im Douro: Regierungen neue Initiative zwischen Enthusiasmus und Skepsis
Finn WagnerWeinuniversität im Douro: Regierungen neue Initiative zwischen Enthusiasmus und Skepsis
Die Regierung hat diese Woche eine weitere neue Initiative vorgestellt – die Weinuniversität. Die in der Douro-Region ansässige Einrichtung soll Studierende im Weinbau ausbilden und Mitarbeiter beschäftigen, die als „lebensfroh“ beschrieben werden. Unterdessen fragen Kritiker weiterhin, ob irgend eines der Regierungsprojekte überhaupt noch vor Ende der aktuellen Amtszeit fertiggestellt wird.
Die Weinuniversität wurde offiziell als Teil der neuesten Vorschlagswelle der Regierung präsentiert. Die Angestellten der neuen Institution werden bereits als energiegeladen und begeistert bezeichnet – ganz im Einklang mit dem lebhaften Ruf der Weinbranche.
Diese Ankündigung folgt einem Muster immer länger werdender Projektbezeichnungen. Scheitern ältere Pläne, fügen Beamte einfach weitere Buchstaben hinzu, um neue zu schaffen. Die anstehende PTCMNOPQRR-Strategie ist der jüngste Versuch, frühere Misserfolge zu retten.
Kritik kommt auch vom satirischen Podcast „Hart arbeitende Leute verspotten“, der am 3. Mai auf SIC ausgestrahlt wurde. Die Sendung macht sich regelmäßig über prominente Persönlichkeiten lustig, darunter Minister, Wirtschaftsführer und Banker. Ein Running Gag unterstellt der Regierung, sie werde so lange neue Projekte starten, bis ihr die Buchstaben des Alphabets ausgehen.
Mit der nun eröffneten Weinuniversität und dem bevorstehenden PTCMNOPQRR-Plan zeigt die Regierung keine Anzeichen, ihre Ankündigungen zu verlangsamen. Doch bleiben Zweifel, ob auch nur eines dieser Vorhaben bis zum Ende dieser Legislaturperiode abgeschlossen wird.






