27 April 2026, 16:14

Weststadt kämpft um 147 neue Kita-Plätze bis 2030 – doch der Zeitplan ist knapp

Großes modernes Schulgebäude mit einem grasigen Hof, der von einem Metallzaun umgeben ist, mit einem gepflasterten Weg, Bäumen, Bannern, einem geparkten Fahrrad, nahegelegenen Häusern und einem bewölkten Himmel.

Weststadt kämpft um 147 neue Kita-Plätze bis 2030 – doch der Zeitplan ist knapp

Weststadt leidet unter massivem Mangel an Betreuungsplätzen

In Weststadt fehlen für das Kindergartenjahr 2025/2026 insgesamt 84 Krippen- und 63 Kindergartenplätze. Die Betreuungsquote des Stadtteils liegt damit deutlich unter den städtischen Vorgaben – kein anderer Bezirk ist so stark von Engpässen betroffen und dringender auf neue Einrichtungen angewiesen. Nun haben Verantwortliche eine Lösung vorgeschlagen: eine neue Kita in der Unstrutstraße.

Die Stadt hat Pläne für eine Kindertagesstätte in der Unstrutstraße vorgestellt, die die Situation für Familien vor Ort entlasten soll. Die Einrichtung soll drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe sowie eine Kindergartengruppe aufnehmen. Falls realisiert, läge sie in der Nähe bereits bestehender Betreuungsangebote in der Ilmenaustraße und am Muldeweg.

Träger der neuen Kita wird der Caritasverband Braunschweig sein, der die Betreuung vom bald schließenden St.-Kjeld-Kindergarten übernehmen wird. Die Baukosten sind durch einen Festpreisvertrag auf 10 Millionen Euro gedeckelt. Bevor die Arbeiten jedoch beginnen können, muss der Vorschlag am 17. Juni 2026 im Verwaltungsausschuss abgesegnet werden.

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Bei einer Zustimmung könnte der Bau 2028 starten, die Eröffnung wäre dann für 2030 geplant. Der Zeitplan hängt jedoch davon ab, ob die Finanzierung gesichert und die notwendigen Genehmigungen in den kommenden Jahren erteilt werden.

Ziel der neuen Kita ist es, den dringenden Bedarf an Betreuungsplätzen in Weststadt zu decken und nach Fertigstellung 147 zusätzliche Plätze anzubieten. Über den Erfolg des Projekts entscheidet zunächst die anstehende Abstimmung im Ausschuss, gefolgt von den anschließenden Bauphasen. Falls alles nach Plan verläuft, könnten Familien im Stadtteil bis Ende des Jahrzehnts deutlich besseren Zugang zu frühkindlicher Bildung erhalten.

Quelle