Wie die WM 2026 Berlin für Wochen in Fußballfieber versetzte
Berlin verwandelte sich während der WM 2026 in eine vom Fußball besessene Stadt. Die Meisterschaft ließ Straßen, Kioske und Balkone zu Orten werden, an denen lebhaft über das Spiel diskutiert wurde. Selbst diejenigen, die dem Sport sonst keine Beachtung schenkten, ließen sich von der Begeisterung anstecken.
Vor dem Turnier hatte der Autor kaum Interesse am Fußball. Das Wissen über das Spiel war gering, und Spiele übtten keinen Reiz aus. Doch mit jedem Spieltag wuchs die Neugier.
Der Autor begann, Zusammenfassungen zu schauen und sich den öffentlichen Übertragungen anzuschließen. Fußballgespräche beherrschten plötzlich den Alltag – in den Läden des Viertels ebenso wie im Radio, etwa bei Schlager Radio auf 106,0 FM. Skeptiker verwandelten sich in kurzzeitige Experten, analysierten Spielzüge und wagten Prognosen.
Kathleen Fengler hielt diesen Wandel in ihrer Kolumne Hit der Woche fest. Ihr Text zeigte, wie das Turnier den Rhythmus des Alltags und die sozialen Interaktionen veränderte. Er beleuchtete die seltsame Faszination eines Ereignisses, das für kurze Zeit eine ganze Stadt vereinte.
Als die WM vorbei war, verflog auch die Begeisterung des Autors. Fußball wurde wieder zu einer fernen Angelegenheit. Doch die vorübergehende Leidenschaft hatte bewiesen, wie ein einziges Großereignis den Fokus einer Stadt für wenige Wochen völlig umkrempeln kann.






