15 March 2026, 12:08

Wladimir Jurowski bleibt bis 2029 an der Bayerischen Staatsoper – und spricht über Erneuerung

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines Dirigenten in Anzug und Krawatte, der auf einer Bühne steht und ein Orchester mit Geigen, Celli und Flöten leitet, während das Publikum auf Stühlen aufmerksam zuhört.

Generalmusikdirektor Jurowski: Kein Plan für nach 2029 - Wladimir Jurowski bleibt bis 2029 an der Bayerischen Staatsoper – und spricht über Erneuerung

Wladimir Jurowski bleibt bis 2029 Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper. Sein ursprünglich um zwei Jahre verlängertes Engagement wurde später um eine weitere Spielzeit ausgedehnt. Der Dirigent äußert sich zu Führung, Erneuerung und der Zukunft kultureller Institutionen.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1818 hat die Bayerische Staatsoper in München 16 Generalmusikdirektoren erlebt. Jurowski, der jüngste in dieser Reihe, ist überzeugt, dass weder überlange noch zu kurze Amtszeiten den Institutionen guttun. Er betont die Bedeutung von Erneuerung – sowohl für Menschen als auch für Organisationen.

Jurowski schätzt Neuanfänge und beschreibt einen unbesriebenen Anfang als verjüngend. Gleichzeitig legt er Wert darauf, in gutem Einvernehmen zu scheiden und die Verbindungen zu den Institutionen auch nach einem Wechsel aufrechtzuerhalten. Anders als manche langfristigen Planer lebt er lieber im Hier und Jetzt, statt ferne Zukunftsszenarien auszumalen.

Operndirektor Serge Dorny hingegen bleibt vorerst bis mindestens 2031 in seinem Amt. Jurowski selbst hat jedoch noch keine konkreten Pläne für die Zeit nach seinem Abschied 2029.

Jurowskis verlängerte Führung sichert der Bayerischen Staatsoper für die kommenden Jahre Stabilität. Sein Ansatz vereint Kontinuität mit der Notwendigkeit von Wandel. Wie sich die Institution nach seinem endgültigen Abschied weiterentwickelt, wird ihre Zukunft prägen.

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