01 May 2026, 16:14

Wolfenbüttel plant bis 2040 den kompletten Ausstieg aus fossiler Wärmeversorgung

Stadtlandschaft mit Gebäuden im Vordergrund, Solarpanels auf einem Dach und einem blauen Himmel im Hintergrund.

Wolfenbüttel plant bis 2040 den kompletten Ausstieg aus fossiler Wärmeversorgung

Wolfenbüttel treibt Pläne zur Umstellung seiner Wärmeversorgung voran

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Die Stadt hat einen Entwurf für ihre Wärmestrategie veröffentlicht, mit dem Ziel, bis 2040 eine vollständig CO₂-freie Wärmeversorgung zu erreichen. Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen können bis Ende Mai Stellung zu den Vorschlägen nehmen.

Aktuell stammen über 90 Prozent der Wärme in Wolfenbüttel aus fossilen Brennstoffen, nur sechs Prozent entfallen auf erneuerbare Energien. Um dies zu ändern, hat die Stadt zwei mögliche Szenarien für das Jahr 2040 ausgearbeitet – beide sehen den vollständigen Ausstieg aus fossilen Energieträgern vor.

Die Strategie unterteilt Wolfenbüttel in 46 verschiedene Zonen. Für jedes Gebiet werden maßgeschneiderte Pläne zur Reduzierung der CO₂-Emissionen erstellt. Zwei Hauptlösungen stehen im Fokus: der Ausbau zentraler Fernwärmenetze und die Förderung von Wärmepumpen.

Auch die lokale Infrastruktur muss angepasst werden. Die Stadtwerke betonen die Notwendigkeit eines leistungsfähigeren Stromnetzes. Die steigende Nachfrage durch Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge erfordert modernisierte Stromsysteme, um die Energiewende zu unterstützen.

Der Entwurf steht bis Ende Mai zur öffentlichen Konsultation. Rückmeldungen von Bürgerinnen, Bürgern, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen fließen in die Endfassung ein, die anschließend als Grundlage für die Umsetzung dient.

Die Frist für die öffentliche Stellungnahme endet Ende Mai. Danach wird die Stadt die Wärmestrategie finalisieren. Nach der Verabschiedung wird der Plan den Weg Wolfenbüttels zu einer vollständig erneuerbaren Wärmeversorgung bis 2040 vorgeben.

Quelle