02 May 2026, 02:07

Wolfsangriff in Schwanewede zerstört Schafherde – Schäfer gibt verzweifelt auf

Offenes Buch mit einer Illustration eines Schafs, das in einem bewaldeten Gebiet grast, umgeben von Bäumen, Pflanzen und Wasser, mit sichtbarem Text, der "Die Geschichte des Schafs" auf der rechten Seite trägt.

Wolfsangriff in Schwanewede zerstört Schafherde – Schäfer gibt verzweifelt auf

Ein Wolfsrudel hat in Schwanewede fast eine gesamte Schafherde gerissen und einen örtlichen Schäfer in tiefe Verzweiflung gestürzt. Karsten Bode, ein Hobby-Landwirt, fand den Großteil seiner mehr als 20 Schafe mit schweren Bisswunden vor – vor allem im Halsbereich. Es ist bereits der zweite derartige Angriff in der Region innerhalb von nur drei Wochen.

Bode hatte Vorsichtsmaßnahmen getroffen, um seine Herde zu schützen. Das Gehege war mit einem 1,70 Meter hohen Stahlzaun gesichert, der 60 Zentimeter tief im Boden verankert und mit Stacheldraht versehen war. Zudem stand er unter 10.000 Volt Spannung. Trotz dieser Abschirmung drangen die Wölfe ein.

Drei Schafe waren so schwer verletzt, dass sie eingeschläfert werden mussten. Weitere werden voraussichtlich dasselbe Schicksal ereilen, da ihre Wunden zu gravierend sind. Die überlebenden Tiere brachte Bode nach dem Vorfall mit seiner Frau in einen Stall – sie haben beschlossen, die Schafzucht vollständig aufzugeben.

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Die Behörden teilten Bode später mit, dass sein Zaun nicht den offiziellen Vorschriften entspreche. Daher erhält er keine Entschädigung für seine Verluste. Unterdessen ahnten nahegelegene Camper nichts von dem Angriff und hätten den Wölfen begegnen können.

Der Vorfall wirft Fragen zur Zukunft der Schafhaltung in der Region auf. Die spezielle Rasse, die Bode züchtete, ist nun ebenfalls bedroht – ihre Zukunft erscheint ungewiss. Der Angriff zwang Bode, seine Herde aufzugeben, und lässt seine landwirtschaftliche Zukunft in den Sternen stehen. Ohne Entschädigung und bei anhaltender Wolfsgefahr wachsen die Herausforderungen für örtliche Schäfer weiter. Der zweite Angriff innerhalb von drei Wochen unterstreicht die zunehmenden Schwierigkeiten, Nutztiere in der Gegend zu schützen.

Quelle