04 May 2026, 06:08

Zanders-Gelände startet 2026 in eine neue Ära mit Abriss und Wachstum

Farbcodierte Wohnbau-Entwicklungsplan-Karte mit beschrifteten Abschnitten und Textdetails auf einem Blatt Papier.

Zanders-Gelände startet 2026 in eine neue Ära mit Abriss und Wachstum

Das Gelände von Zanders tritt in eine neue Entwicklungsphase ein – mit entscheidenden Veränderungen, die für 2026 geplant sind. Bald geht die neue Website zanders.de online und wird zur zentralen Informationsplattform über das Areal. Gleichzeitig prägen Abrissarbeiten und Neueröffnungen den historischen Standort.

Langfristig soll das Gelände Platz für 3.000 Wohnungen und 3.000 Arbeitsplätze bieten, ergänzt durch Flächen für Wirtschaft, Kultur und Freizeit. Aktuelle Führungswechsel und wachsendes Investoreninteresse treiben das Projekt zusätzlich voran.

Am 30. April 2026 schied Oliver Brügge als Geschäftsführer der Zanders Development Corporation (ZEG) aus. Sein Rücktritt markiert das Ende einer Ära, in der er das Unternehmen in seinen Anfangsjahren strategisch prägte und aufbaute. Kollegen würdigten seinen Beitrag zur Ausrichtung der ZEG.

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Als kommissarischer Geschäftsführer übernahm Udo Krause, ein langjähriger Wegbegleiter des Projekts, die Führung. Ein dauerhafter Nachfolger steht bereits fest, ein offizieller Starttermin wurde jedoch noch nicht bekannt gegeben.

Auch baulich steht das Gelände vor großen Veränderungen: Ab 2026 beginnen die Abrissarbeiten an jüngeren Bauten, um das historische Z-Ensemble freizulegen. Bis Anfang 2027 soll dieses Wahrzeichen als sichtbares Zentrum des Areals stehen.

Noch davor eröffnet am 9. Mai 2026 der Rail Park, der vor allem jüngeren Besuchern den Zugang erleichtern wird. Die nächsten Schritte des Projekts hängen zudem von politischen Weichenstellungen ab: Der Stadtplanungsausschuss berät am 30. April 2026 über den Bebauungsplan, die endgültige Abstimmung im Stadtrat folgt am 12. Mai 2026.

Auch das Investoreninteresse wächst. Ein potenzieller Geldgeber hat konkrete Pläne für Gewerbe- und Gastgewerbeprojekte auf dem Gelände vorgelegt. Sollten diese umgesetzt werden, würden sie das bestehende Angebot aus Einzelhandel, Freizeit- und Kultureinrichtungen weiter bereichern.

Die Zukunft des Zanders-Geländes steht im Zeichen von Umbruch: Abriss, neue Führung und erweiterte öffentliche Zugänge stehen bevor. Die anstehenden Abstimmungen über den Bebauungsplan werden entscheiden, ob die Vision von 3.000 Wohnungen und Arbeitsplätzen Realität wird. Bei einer Zustimmung könnte das Areal bald weitere Investitionen und Aktivitäten anziehen.

Quelle