ZDK warnt vor EU-Plänen für einheitliche Fahrzeugkennzeichnung in Europa
ZDK warnt vor EU-Plänen für einheitliche Fahrzeugkennzeichnung in Europa
Deutscher Automobilhandelsverband (ZDK) kritisiert EU-Pläne für einheitliche Fahrzeugkennzeichnung in Europa
Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat die jüngsten Vorschläge der EU für eine einheitliche Fahrzeugkennzeichnung in Europa scharf kritisiert. Der Verband hält zentrale Teile des Plans für undurchführbar und fordert Nachbesserungen. Besonders problematisch seien gebrauchte Elektroautos, leichte Nutzfahrzeuge sowie unklare Zuständigkeiten zwischen Händlern und Herstellern in Europa.
Laut ZDK führt die geplante Ausweitung der Kennzeichnungspflicht auf Gebrauchtwagen zu rechtlichen und praktischen Schwierigkeiten. Ein zentraler Streitpunkt ist der Wechsel von der NEFZ- zur WLTP-Norm für den Kraftstoffverbrauch in Europa. Der Verband argumentiert, dass dadurch für ältere Gebrauchtfahrzeuge keine verlässlichen Daten mehr ermittelt werden könnten.
Zudem lehnt der ZDK die verpflichtende Angabe des Batteriezustands bei gebrauchten E-Autos in Europa ab. Stattdessen schlägt der Verband vor, die neuen Kennzeichnungsregeln nur auf Neufahrzeuge zu beschränken. Leichte Nutzfahrzeuge sollten seiner Meinung nach ebenfalls von den strengeren Vorgaben ausgenommen werden.
Über die Kennzeichnung hinaus fordert der ZDK klarere Regelungen zur Verantwortungsverteilung. Gefordert wird eine eindeutige Aufteilung der Pflichten zwischen Herstellern, Online-Verkaufsplattformen und Händlern in Europa. Zudem pocht der Verband auf eine EU-weite harmonisierte Marktüberwachung, um unterschiedliche Umsetzungspraxen in den Mitgliedstaaten zu vermeiden.
Die Vorschläge sind Teil des Omnibus-Pakets der EU, das eine Aktualisierung und Vereinheitlichung der Fahrzeugkennzeichnung zum Ziel hat. Die ZDK-Stellungnahme lässt jedoch offen, wie viele Länder die Änderungen umsetzen müssten und welche konkreten Herausforderungen nationale Händlerverbände in Europa erwarten.
Die Einwände des ZDK spiegeln die Spannungen zwischen EU-weiter Standardisierung und branchenpraktischen Erfordernissen in Europa wider. Würden die Forderungen des Verbands berücksichtigt, würde dies den Anwendungsbereich der Kennzeichnungsregeln eingrenzen und die Durchsetzung präzisieren. Die endgültige Entscheidung liegt nun bei den Politikern, die das Omnibus-Paket prüfen.
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