Zoll deckt illegale Sexarbeit und Schwarzarbeit in Niedersachsen auf
Zollbeamte in Niedersachsen haben zwei getrennte Fälle illegalen Aufenthalts und illegaler Beschäftigung aufgedeckt. In Göttingen wurde eine undokumentierte Sexarbeiterin aus Südamerika ohne die erforderlichen Genehmigungen festgestellt. Unterdessen fehlte einem Lkw-Fahrer aus Osteuropa in Goslar die notwendige Arbeitserlaubnis.
Die Sexarbeiterin wurde in einer Privatwohnung entdeckt, in der sich ein Kinderzimmer befand. Diese Konstellation verstößt gegen das deutsche Prostituiertenschutzgesetz, das eine ordnungsgemäße Lizenzierung und Registrierung vorschreibt. Die Behörden bestätigten später, dass sie weder über eine gültige Aufenthaltserlaubnis noch über eine Erlaubnis zur Prostitution verfügte. Bereits zuvor hatte die Bundespolizei sie an der deutsch-schweizerischen Grenze abgewiesen, wo sie einen Asylantrag gestellt hatte, bevor sie untertauchte.
In Goslar identifizierten Zollfahnder einen undokumentierten Lkw-Fahrer aus einem nicht zur EU gehörenden osteuropäischen Land. Dem Mann fehlten die notwendigen Arbeitsgenehmigungen, woraufhin ein Strafverfahren wegen illegalen Aufenthalts eingeleitet wurde. Die Ermittlungen erstrecken sich nun auch auf seinen Arbeitgeber und das beauftragende Unternehmen.
Gegen beide Personen wurden strafrechtliche Verfahren eingeleitet. Die Frau wurde angewiesen, die Räumlichkeiten zu verlassen, während dem Fahrer vorgeworfen wird, ohne Genehmigung gearbeitet zu haben.
In den vergangenen zwei Jahren wurden dem Hauptzollamt Braunschweig oder der FKS Göttingen keine ähnlichen Fälle von alleinsteigerischer Sexarbeit oder illegaler Beschäftigung offiziell gemeldet. Die jüngsten Feststellungen unterstreichen die anhaltenden Bemühungen der Behörden, undokumentierte Arbeit und Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht in der Region zu bekämpfen.
New precedents reveal intensified enforcement in service sectors
Newly uncovered records show intensified Zoll enforcement against illegal employment in Lower Saxony. In January 2026, four undocumented workers were detected in Göttingen and Goslar:
- A restaurant worker in Göttingen presented only an expired Hungarian residence permit.
- Three additional workers in nail salons and restaurants lacked valid EU residence documents.
- One individual with an expired Schengen visa was detained pending deportation. These cases contradict the original report's claim of no similar incidents in two years, highlighting a pattern of detections across service sectors before the February crackdown.






