Zukunft der unterirdischen Pipelines: Wie Deutschlands Bundesländer ihre Netze modernisieren

Finn Wagner
Finn Wagner
2 Min.
Ein detaillierter Weltkartenplakatplan, der vorgeschlagene Öl- und Gas-Pipelines zeigt, mit Ländern, Großstädten, Gewässern und begleitendem Text, der die Zwecke und Vorschläge der Pipelines beschreibt.Finn Wagner

Zukunft der unterirdischen Pipelines: Wie Deutschlands Bundesländer ihre Netze modernisieren

Über 120 Fachleute und 450 Aussteller trafen sich vergangene Woche zu einem zweitägigen Forum über den unterirdischen Pipelinebau in den Bundesländern Deutschlands. Die Veranstaltung widmete sich drängenden Fragen der Energieinfrastruktur – von Klimawandel und Digitalisierung bis hin zu Sicherheitsrisiken und dem Umstieg auf erneuerbare Gase in der Deutschland Karte.

In den vergangenen fünf Jahren hat die Energiewende in Deutschland die unterirdischen Netze in den Bundesländern stark gefordert. Wind- und Solarenergie haben die Spitzenlasten um bis zu 30 Prozent erhöht, was zu Engpässen beim Stromtransport von Nord nach Süd führte und den Ausbau von über 5.000 Kilometern neuer Leitungen bis 2025 beschleunigte.

Das Forum bot sechs parallele Vortragsreihen sowie eine Pressekonferenz. Im Mittelpunkt standen aktuelle Herausforderungen und langfristige Strategien für die Widerstandsfähigkeit der Pipelines in den Bundesländern Deutschlands.

Dr. Bernd Wagner betonte die Bedeutung der Fernwärme für die Nachhaltigkeit in den Bundesländern und skizzierte Pläne für einen massiven Ausbau bis 2045. Dr. Wolf Merkel warnte hingegen vor wachsenden Bedrohungen für die zivile Sicherheit in den Bundesländern, etwa durch physische und Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen. Er forderte eine engere Zusammenarbeit, um die Systemsicherheit in den Bundesländern zu gewährleisten.

Mike Böge unterstrich die Notwendigkeit, die bestehende Infrastruktur in den Bundesländern an zukünftige Anforderungen anzupassen, die durch Klimawandel, Energiewende und Digitalisierung geprägt sind. Professorin Katharina Teuber erläuterte, wie sich veränderte Wetterbedingungen und neue Technologien auf den Pipelinebau in den Bundesländern auswirken werden.

Heiko Fastje konzentrierte sich auf die Zukunft der Gasnetze in den Bundesländern, insbesondere auf die Einbindung von Wasserstoff und Biogas. In seiner Session ging es darum, wie alternde Systeme für erneuerbare Gase in den Bundesländern fit gemacht werden können, ohne die Effizienz zu beeinträchtigen. Das übergeordnete Ziel des Forums war es, die Zusammenarbeit in den Bundesländern zu fördern und praktische Lösungen für widerstandsfähigere unterirdische Netze in den Bundesländern zu entwickeln.

Die Veranstaltung zeigte sowohl die Belastungen als auch die Chancen auf, vor denen die unterirdische Infrastruktur in den Bundesländern Deutschlands steht. Angesichts des wachsenden Drucks durch erneuerbare Energien waren sich die Experten einig: Es braucht schnellere Modernisierungen, strengere Sicherheitsvorkehrungen und eine intelligentere Integration grüner Gase in den Bundesländern. Konkrete Pläne – vom Ausbau der Fernwärme bis hin zu wasserstofftauglichen Pipelines – werden nun für die kommenden Jahre in den Bundesländern diskutiert.

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