14 March 2026, 06:23

20 Menschen aus sechs Ländern werden feierlich deutsche Staatsbürger

Eine Zeichnung des Hauptsaals des Deutschen Bundestages in Berlin, Deutschland, mit einer Flagge oben drauf, begleitet von beschreibendem Text.

20 Menschen aus sechs Ländern werden feierlich deutsche Staatsbürger

Zwanzig Menschen aus sechs verschiedenen Ländern wurden in einer feierlichen Zeremonie im Bezirksverwaltungsamt zu deutschen Staatsbürgern vereidigt. Jeder erhielt offizielle Dokumente, darunter eine Einbürgerungsurkunde und eine Ausgabe des deutschen Grundgesetzes. Die Veranstaltung besiegelte ihr formelles Bekenntnis zu den demokratischen Werten des Landes.

Bezirksverwalter Peter Dreier eröffnete die Feier mit einer Begrüßung der neuen Bürgerinnen und Bürger. Er würdigte den persönlichen Einsatz und die Entwicklung, die hinter ihrem Entschluss zur Einbürgerung stehen. Dreier betonte zudem die Rechte und Pflichten, die mit der deutschen Staatsbürgerschaft einhergehen.

Die Gruppe, die aus Ägypten, Syrien, Polen, Rumänien, dem Kosovo und Bulgarien stammt, legte gemeinsam einen Eid ab. Sie gelobten Treue zur freien und demokratischen Verfassungsordnung Deutschlands. Im Anschluss erhielt jeder eine Urkunde, ein Begrüßungsschreiben des Landesministers sowie ein Buch über den heimischen Landkreis.

Zwischen 2020 und Ende 2025 erwarben bundesweit etwa 450.000 Menschen durch Einbürgerung die deutsche Staatsangehörigkeit. Bayern führte die Statistik mit rund 65.000 neuen Bürgern an, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 62.000. Diese Zahlen basieren auf offiziellen Daten des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bis 2024 sowie vorläufigen Erhebungen aus dem Jahr 2025.

Den Abschluss der Zeremonie bildete die Übergabe der offiziellen Dokumente an die Neubürger. Ihre Einbürgerung trägt zur wachsenden Zahl der Menschen bei, die in den letzten Jahren die deutsche Staatsangehörigkeit erlangt haben. Die Bezirksverwaltung fördert die Integration weiterhin durch solche formellen und symbolträchtigen Veranstaltungen.

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