Alexandra Wend wird SPD-Kandidatin für Bezirksbürgermeisterin in Berlin-Mitte
Philipp HartmannAlexandra Wend wird SPD-Kandidatin für Bezirksbürgermeisterin in Berlin-Mitte
Die Berliner SPD hat Alexandra Wend als Kandidatin für das Amt der Bezirksbürgermeisterin in Mitte nominiert. Die Entscheidung folgt auf den Rückzug von Uta Francisco dos Santos, die wegen Kritik an ihrer Wahlkampfaktivität während einer Krankschreibung in die Schusslinie geraten war. Wend setzte sich mit klarer Unterstützung der lokalen Parteiführung durch.
Der SPD-Kreisvorstand stimmte mit großer Mehrheit für Wend: 28 Mitglieder sprachen sich für sie aus, nur eines dagegen. Ihre offizielle Nominierung wird auf einer Bezirksdelegiertenkonferenz im Mai bestätigt. Wend ist derzeit stellvertretende Vorsitzende der SPD Pankow und leitet die Abteilung für Gleichstellungspolitik in der Arbeits- und Wirtschaftspolitik der Senatsverwaltung für Arbeit in Berlin.
Uta Francisco dos Santos hatte ursprünglich geplant, sowohl für das Amt der Bezirksbürgermeisterin als auch für einen Sitz in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) zu kandidieren. Sie zog ihre Bewerbung jedoch zurück und begründete dies mit einer „Medienkampagne“ – insbesondere von „rechtsgerichteten Medien“. Dennoch strebt sie weiterhin einen Spitzenplatz auf der Liste für die BVV an. Die lokale SPD hatte sie zuvor zum Rückzug aufgefordert.
Die Berliner Abgeordnetenhaus- und Bezirkswahlen finden am 20. September statt. Wend war zuvor bereits SPD-Kandidatin in Pankow für die Bundestagswahl 2025.
Mit Wends Nominierung beginnt nun der Wahlkampf für die anstehenden Wahlen in Mitte. Die SPD wird sich in den kommenden Monaten auf die Abstimmung am 20. September konzentrieren. Francisco dos Santos bleibt zwar auf der BVV-Liste, verzichtet aber auf eine Kandidatur für das Bürgermeisteramt.






