Banken testen mit Chainlink Blockchain-Stablecoins für Euro-Won-Handel in Echtzeit
Leni SchulzBanken testen mit Chainlink Blockchain-Stablecoins für Euro-Won-Handel in Echtzeit
Eine Gruppe großer Finanzinstitute hat sich mit Chainlink zusammengeschlossen, um Project Pangea zu starten. Die Initiative zielt darauf ab, ein neues Stablecoin-Devisenhandelsystem für direkte Transaktionen zwischen Euro und Südkoreanischem Won zu testen. Damit wird ein Schritt in Richtung schnellerer grenzüberschreitender Abwicklungen mithilfe der Blockchain-Technologie gemacht.
Im Rahmen von Project Pangea arbeiten Banken und Chainlink an der Erprobung einer Infrastruktur für Stablecoin-basierte Devisengeschäfte. Das System ermöglicht den Handel mit regulierten digitalen Versionen des Euro und des Won in Echtzeit. Chainlink stellt dabei Datenfeeds, Cross-Chain-Kompatibilität und die Koordination von Transaktionen bereit, um den Abwicklungsprozess zu unterstützen.
Das Unternehmen FairSquareLab bringt seine auf Blockchain basierende Devisenabwicklungsplattform in das Projekt ein. Diese wird parallel zum Pangea-Layer-1-Netzwerk eingesetzt. Die Zusammenarbeit verbindet zudem traditionelle Swift-Systeme mit dezentralen Registertechnologien (Distributed Ledger).
Die an der Pilotphase beteiligten Finanzinstitute testen T+0-Abwicklungen für internationale Überweisungen. Die Plattform gewährleistet synchronisierte Zahlung-gegen-Zahlung-Transaktionen zwischen den regulierten Digitalwährungen.
Das Projekt ermöglicht die sofortige Abwicklung zwischen Euro- und Won-Stablecoins. Es kombiniert die Infrastruktur von Chainlink mit der Technologie von FairSquareLab, um grenzüberschreitende Zahlungen zu beschleunigen. Die Pilotphase könnte den Weg für eine breitere Einführung der Blockchain im Devisenhandel ebnen.






