24 March 2026, 04:08

Bechtle-Aktie stürzt 2023 um 25 Prozent ab – was kommt nach dem Tiefschlag?

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, unterteilt nach Branche und Erholungsstatus, mit Text, der die wirtschaftliche Erholung anzeigt.

Bechtle-Aktie stürzt 2023 um 25 Prozent ab – was kommt nach dem Tiefschlag?

Bechtle AG durchlebt ein schwieriges Jahr: Aktienkurs büßt 2023 rund 25 Prozent ein

Die Bechtle AG hat ein herausforderndes Jahr hinter sich – der Aktienkurs des IT-Dienstleisters fiel 2023 um etwa 25 Prozent, von 42 auf 32 Euro. Der Rückgang fällt in eine Phase, in der die gesamte Branche mit konjunktureller Abkühlung und Lieferkettenproblemen zu kämpfen hat. Dennoch stellt sich das Unternehmen nun mit einer neu aufgestellten Führung den anhaltenden Herausforderungen.

Im Vergleich zur Konkurrenz schnitt die Bechtle-Aktie im vergangenen Jahr besonders schwach ab. Während der STOXX Europe 600 Technology Index rund 8 Prozent verlor, war der Einbruch bei Bechtle deutlich ausgeprägter. Stärkere Mitbewerber wie Capgemini verzeichneten sogar ein Plus von 15 Prozent, während Atos mit einem Minus von 40 Prozent noch stärker einbrach – wenn auch von einem niedrigeren Ausgangsniveau. Die Unsicherheit an den Märkten drückte den Bechtle-Kurs auf ein 52-Wochen-Tief.

Hinzu kommen Engpässe bei Speicherchips und steigende Kosten, die die Preise in die Höhe treiben und Kunden zögern lassen, in neue Technologien zu investieren. Das Unternehmen rechnet damit, dass die EBT-Marge (Ergebnis vor Steuern) bis 2026 auf höchstens 5 Prozent schrumpft. Bis Mitte 2026 will die Führungsetage genauer darlegen, wie sich die Chipknappheit auf die Gewinne auswirkt.

Auch in der Unternehmensspitze gibt es Veränderungen: Konstantin Ebert übernimmt zu Beginn des Jahres 2027 den Posten des Vorstandsvorsitzenden von Thomas Olemotz. Antje Leminsky scheidet Ende 2026 aus dem Vorstand aus, der damit von vier auf drei Mitglieder schrumpft. Das neue Führungsteam will interne Prozesse beschleunigen und bis 2030 einen Umsatz von 10 Milliarden Euro erreichen.

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Trotz des Gewinnrückgangs im vergangenen Jahr hält Bechtle die Dividende stabil bei 0,70 Euro pro Aktie.

Mit einer angepassten Strategie steuert das Unternehmen durch das schwierige Marktumfeld. Der Führungswechsel und der Fokus auf Effizienz sollen helfen, die Schwächephase von 2023 zu überwinden. In den kommenden Monaten werden Aktionäre gespannt auf Updates zu Rentabilität und Chipversorgung warten.

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