29 April 2026, 08:22

Berlin plant neues Stadtviertel "Stadteingang West" mit 5.000 Wohnplätzen

Schwarz-weißer Architekturplan von Berlin, Deutschland, mit einer zentralen Gebäudeillustration und Details zur Umgebung.

Berlin plant neues Stadtviertel "Stadteingang West" mit 5.000 Wohnplätzen

Berlin treibt die Pläne für ein großes neues Stadtviertel im äußersten Westen der Stadt voran. Der Senat hat den Rahmen für den "Stadteingang West" abgesegnet – ein Projekt, das in den kommenden zehn Jahren ein ehemaliges Güterbahnhofsareal in ein lebendiges Wohngebiet verwandeln soll.

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Das Vorhaben umfasst rund 45 Hektar zwischen den S-Bahn-Stationen Westkreuz und Grunewald. Im Zentrum steht der alte Güterbahnhof Grunewald, der zum Kern des neuen Quartiers werden soll. Geplant sind mindestens 2.400 Wohnungen mit Platz für bis zu 5.000 zukünftige Bewohner:innen.

Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge übernimmt die Federführung beim Bau. Das Gelände kommt zudem als Olympisches Dorf infrage, falls Berlin die Spiele ausrichten sollte. Ein Teil der Wohnungen könnte dann vorübergehend Athleten beherbergen, bevor sie in langfristige Mietwohnungen umgewandelt werden.

Die Entwicklung soll schrittweise über ein Jahrzehnt voranschreiten. Mit der Senatszustimmung ist nun ein entscheidender Schritt zur Verwirklichung des ehrgeizigen Projekts getan.

Der "Stadteingang West" wird Berlins Wohnungsbestand um Tausende neue Wohnungen erweitern. Sollte die Stadt die Olympischen Spiele ausrichten, könnte das Viertel zudem als temporäre Unterkunft für die Sportler:innen dienen. Langfristig ist ein voll integriertes Quartier mit Wohnraum, Gewerbe und öffentlichen Flächen geplant.

Quelle