31 December 2025, 18:06

Bishop Dominicus Meier ruft Christen zu Mut gegen Extremismus und für Demokratie auf

Ein Zaun im Vordergrund mit einer Statue, Bäumen, Blumen und Gebäuden im Hintergrund unter einem klaren Himmel.

Bischof Dominicus ruft zu demokratischem Engagement auf - Bishop Dominicus Meier ruft Christen zu Mut gegen Extremismus und für Demokratie auf

In seiner Neujahrspredigt am Silvesterabend rief Bischof Dominicus Meier von Osnabrück zu Mut und entschlossenem Handeln gegen Extremismus auf. Bei seiner Ansprache im Osnabrücker Dom am 31. Dezember 2025 ermahnte er Christen, Hoffnung zu bewahren und demokratische Werte zu verteidigen, während das Jahr zu Ende ging.

Meier blicke auf das Ende des Heiligen Jahres 2025 zurück, das unter dem Motto "Pilger der Hoffnung" stand. Diese Pilger beschrieb er als Menschen, die nach Verständigung suchen, Extremismus ablehnen und friedliche Lösungen schätzen. Ihr Engagement gelte auch dem Respekt vor verschiedenen Religionen, Kulturen und Lebensweisen.

Der Bischof betonte, dass Hoffnung die Christen in das Jahr 2026 leiten müsse. Er warnte vor Resignation und rief stattdessen zu aktivem Einsatz für Freiheit und Demokratie auf. Seine Botschaft war eindeutig: Autoritäre Herrschaft dürfe niemals herbeigesehnt werden, Extremismus müsse entschlossen entgegengetreten werden. Mit seiner Predigt positionierte sich Meier als starke Stimme für demokratische Grundwerte. Er forderte die Gläubigen auf, sich gegen alle Formen des Extremismus zu stellen und gleichzeitig Respekt und Zusammenarbeit in der Gesellschaft zu fördern.

Die Worte des Bischofs markierten zu Jahresbeginn eine klare Haltung gegen Extremismus. Sein Appell zu hoffnungsvollem Engagement und demokratischer Verantwortung gibt dem Jahr 2026 eine Richtung vor. Die Christen wurden daran erinnert, Resignation abzulehnen und stattdessen aktiv für die Bewahrung der Freiheit einzutreten.