25 March 2026, 02:07

Bund Naturschutz Ottobeuren diskutiert Lichtverschmutzung und ehrt langjährige Mitglieder

Stadtstraße bei Nacht mit beleuchteter Straße, fahrenden Fahrzeugen, Bäumen an den Seiten und Gebäuden im Hintergrund unter einem dunklen Himmel.

Bund Naturschutz Ottobeuren diskutiert Lichtverschmutzung und ehrt langjährige Mitglieder

Ortsgruppe Ottobeuren des Bund Naturschutz (BN) hält Jahresversammlung in der Silachstube des Gasthofs Mohren ab

Die Ortsgruppe Ottobeuren des Bund Naturschutz (BN) traf sich zur diesjährigen Mitgliederversammlung in der Silachstube des Gasthofs Mohren. Im Mittelpunkt standen aktuelle Umweltthemen, die von den Anwesenden intensiv diskutiert wurden.

Im Rahmen der Veranstaltung sprach Robert Blasius im Namen der Initiative "Wächter der Nacht". In seinem Vortrag ging es um die schädlichen Auswirkungen übermäßiger künstlicher Beleuchtung, die natürliche Rhythmen stört und sowohl der Tierwelt als auch der menschlichen Gesundheit schadet. Satellitenaufnahmen zeigen, dass ärmere Länder oft ein geringeres Maß an Lichtverschmutzung aufweisen.

Die Gruppe hinterfragte zudem gängige Vorurteile zum Thema Sicherheit und Beleuchtung. Wie Daten belegen, finden die meisten Einbrüche und Gewaltverbrechen tatsächlich bei Tageslicht und nicht in der Dunkelheit statt. Dies widerlegt die Annahme, dass hellere Straßen automatisch zu weniger Kriminalität führen.

Während der Versammlung wurden langjährige Mitglieder für ihr Engagement geehrt. Wer seit über 40 Jahren dabei ist, erhielt eine Urkunde sowie eine silberne Anstecknadel. Besonders gewürdigt wurde Wendelin Schindele für seine maßgebliche Rolle bei der Gestaltung des Kräutergartens der Organisation.

Die Veranstaltung unterstrich das anhaltende Bemühen der Gruppe, Umweltprobleme anzugehen, und würdigte gleichzeitig den Einsatz langjähriger Ehrenamtlicher.

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Die BN-Ortsgruppe Ottobeuren setzt sich weiterhin für die Aufklärung über Lichtverschmutzung und ihre Folgen ein. Die Versammlung machte deutlich, wie wichtig lösungsorientierte Ansätze auf Basis von Fakten sind – statt auf bloßen Annahmen über Sicherheit zu beharren. Die Teilnehmer verließen die Runde mit einem besseren Verständnis dafür, wie künstliches Licht Ökosysteme und Gemeinschaften beeinflusst.

Quelle