26 December 2025, 20:38

Bundesregierung plant Förderprämie für gebrauchte Elektroautos – ein Durchbruch für einkommensschwache Käufer?

Eine Straße mit Fahrzeugen und Text auf einem Präsentationsfolie.

Bundesregierung plant Förderprämie für gebrauchte Elektroautos – ein Durchbruch für einkommensschwache Käufer?

Die deutsche Bundesregierung prüft einen neuen Anreiz, um den Absatz von Elektroautos zu steigern – diesmal für Gebrauchtfahrzeuge. Ein Vorschlag, der derzeit im Bundesumweltministerium (BMU) geprüft wird, sieht vor, die bestehende E-Mobilitätsprämie auf gebrauchte Elektroautos auszuweiten. Beamte argumentieren, dass dieser Schritt Elektroautos für einkommensschwächere Käufer erschwinglicher machen würde.

Stephan Weil, Ministerpräsident von Niedersachsen, setzt sich für einen E-Mobilitätsbonus speziell für gebrauchte Elektroautos ein. Er betont, dass ein solches Programm den Zugang zu sauberer Mobilität erweitern würde – insbesondere für Haushalte mit knappem Budget. Die aktuelle Förderung gilt jedoch nur für Neuwagen aus der EU wie den VW ID.3, den Škoda Eniyaq oder das Tesla Model Y.

Eine Sprecherin des BMU bestätigte, dass derzeit Regelungen für gebrauchte Elektroautos geprüft werden. Sollte der Anreiz genehmigt werden, würde er sich auf europäische Modelle konzentrieren und damit die Bemühungen der Region um nachhaltige Mobilität stärken. Weil bezeichnete den Vorschlag als "wichtigen Schritt vorwärts für die europäische E-Mobilität". Das bestehende Fördersystem schließt gebrauchte Fahrzeuge bisher aus, doch es gibt Hinweise auf eine mögliche Erweiterung. Konkrete Zeitpläne oder Details zur Finanzierung stehen jedoch noch aus.

Das potenzielle Förderprogramm zielt darauf ab, die finanziellen Hürden für Käufer gebrauchter Elektroautos zu senken. Falls umgesetzt, könnte es die Akzeptanz unter preisbewussten Fahrern erhöhen. Das BMU wird seine Empfehlungen finalisieren, bevor etwaige Änderungen in Kraft treten.