08 January 2026, 00:27

Draisaitl und Seider führen Deutschlands Eishockey-Team bei Olympia 2026 an

Menschen spielen Eis-hockey auf einer Eisbahn mit Gebäuden, Bäumen, einer Straßenlaterne, einem Namensschild und Zäunen im Hintergrund unter einem Himmel.

Draisaitl und Seider führen Deutschlands Eishockey-Team bei Olympia 2026 an

Deutschland hat seinen Kader für das Eishockeyturnier der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina bekannt gegeben. Das Team wird von den NHL-Stars Leon Draisaitl und Moritz Seider angeführt – das erste Mal seit 2014, dass deutsche NHL-Spieler bei Olympischen Spielen antreten. Ihr Turnier beginnt am 12. Februar mit dem Gruppenspiel gegen Dänemark in Gruppe C.

Die deutsche Mannschaft präsentiert sich mit einer starken Angriffsreihe, die auf fünf NHL-Akteuren aufbaut: Draisaitl, Tim Stützle, Dominik Kahun, JJ Peterka und Nico Sturm. Verstärkt wird der offensive Kern durch erfahrene Stürmer wie Frederik Tiffels und Tobias Rieder, die ihr Know-how aus der heimischen Liga einbringen. In der Verteidigung wird Seider eine Einheit führen, die als mögliche Schwachstelle gilt, unterstützt von Kai Wissmann und Jonas Müller von den Eisbären Berlin.

Im Tor sorgt Stanley-Cup-Sieger Philipp Grubauer gemeinsam mit Korbinian Geibel und Mathias Niederberger für erfahrene Stabilität. Der Kader vereint 12 NHL-Spieler mit Talenten aus der deutschen DEL und der Schweizer Liga. Nach dem Auftakt gegen Dänemark bestreitet Deutschland drei Vorrundenspiele, bevor die K.-o.-Phase beginnt. Das Finale um die Goldmedaille ist für den 22. Februar angesetzt. Deutschland geht ins Turnier mit dem Ziel, erstmals olympisches Eishockey-Gold zu gewinnen – Draisaitl und Seider spielen dabei erstmals gemeinsam bei Olympischen Spielen.

Das Team für Mailand-Cortina 2026 kombiniert NHL-Erfahrung mit der Tiefe der heimischen Ligen. Die Vorrunde startet am 12. Februar, wobei alle 12 Nationen drei Gruppenspiele absolvieren, bevor es in die Medaillenrunden geht. Die Mischung aus jungem Talent und routinierten Spielern bildet die Grundlage für einen wettbewerbsfähigen Auftritt bei den Olympischen Spielen.