Former Latvian President Egils Levits Feiert den Tag der deutschen Einheit in Osnabrück
Admin UserFormer Latvian President Egils Levits Feiert den Tag der deutschen Einheit in Osnabrück
Am 3. Oktober 2022 begrüßte Osnabrück den ehemaligen lettischen Präsidenten Egils Levits im Rahmen einer Feier zum Tag der Deutschen Einheit. Levits trug sich in das Goldene Buch der Stadt ein und hielt die Hauptrede bei den Osnabrücker Friedensgesprächen, wodurch er die Solidarität zwischen Lettland und Deutschland stärkte. Levits, 1955 in Riga geboren, bekleidete im Laufe seiner Karriere verschiedene Ämter – unter anderem als Botschafter, Minister und Richter an europäischen Gerichten –, bevor er von 2019 bis 2023 lettischer Staatspräsident war. Sein Besuch in Osnabrück war ein deutliches Zeichen der Verbundenheit. Bürgermeisterin Katharina Pötter würdigte ihn als "einen Staatsmann, der sich in besonderer Weise für Demokratie, Freiheit und die Verteidigungsfähigkeit Europas eingesetzt hat". Pötter verwies auf die historischen Verbindungen zwischen Lettland und Deutschland und erinnerte an die "Baltische Kette" von 1989, die als Vorbild für die friedliche Revolution in der DDR galt. Levits’ Rede mit dem Titel "Die Zukunft der Europäischen Union in Zeiten geopolitischen Wandels" unterstrich die Bedeutung der europäischen Einheit und Stärke angesichts geopolitischer Spannungen. Pötter betonte, dass "Frieden nicht nur Friedfertigkeit, sondern auch Stärke" erfordere. Die Eintragung Levits’ in das Goldene Buch – neben Persönlichkeiten wie der früheren Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Ministerpräsidenten Sébastien Lecornu – würdigt seinen Einsatz für Demokratie und europäische Einheit. Sein Besuch und seine Rede erinnerten an die gemeinsame Geschichte und die Werte, die Lettland und Deutschland verbinden, sowie an die Notwendigkeit, Frieden und Stärke in einem sich ständig wandelnden geopolitischen Umfeld zu bewahren.