08 May 2026, 06:08

Fußballtalente der SpVgg Fürth retten verlandeten Graben im Spitalwald

Ein Fußballtor steht in der Mitte eines überfluteten Feldes mit umgebenem Gras und Wasser, mit Hütten, Pfählen, Bäumen, Fahrzeugen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Fußballtalente der SpVgg Fürth retten verlandeten Graben im Spitalwald

Junge Spieler der SpVgg Greuther Fürth haben an einem Naturschutzprojekt zur Renaturierung eines verlandeten Entwässerungsgrabens im Langenzennner Spitalwald mitgewirkt. Gemeinsam mit der Bayerischen Gesellschaft für Vogelkunde und Vogelschutz (LBV) installierten sie Holzfaschinen, um die Wasserspeicherung zu verbessern und Lebensräume für heimische Tiere zu stärken. Die Initiative ist Teil einer im Jahr 2024 gestarteten Kooperation zwischen dem Fußballverein und dem LBV, die Sportler für den Umweltschutz sensibilisieren soll.

Im Mittelpunkt des Projekts stand die Revitalisierung eines Abschnitts im Spitalwald, wo ein Entwässerungsgraben verfallen war. Die Nachwuchsspieler, angeleitet von LBV-Expertinnen und -Experten, brachten Holzpfähle und Faschinen im Graben an. Diese Konstruktionen verlangsamen den Wasserfluss, ermöglichen die Ablagerung von Sedimenten und heben so nach und nach das Bachbett an.

Die neu eingebauten Faschinen erfüllen einen doppelten Zweck: Sie schaffen „Trittstein“-Lebensräume für Amphibien, verbinden isolierte Ökosysteme und verbessern so biologische Korridore. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, Wasser im Wald zurückzuhalten, mindern die Folgen von Starkregen und stärken die Widerstandsfähigkeit der Auenlandschaft.

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Das Vorhaben ist Teil des übergeordneten „Aquatischen Biotopverbunds Langenzenn“, einer Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem LBV. Ziel ist es, kleine Fließgewässer, Stillgewässer und Wiesen zu schützen und aufzuwerten, um langfristig die lokale Artenvielfalt zu sichern. Die Partnerschaft mit der SpVgg Greuther Fürth soll zudem die praktische Wirkung von Naturschutzarbeit verdeutlichen – mit geplanten regelmäßigen Einsätzen junger Sportlerinnen und Sportler.

Der renaturierte Graben im Spitalwald fördert nun eine bessere Wasserspeicherung und stärkere Vernetzung von Lebensräumen. Das Projekt zeigt, wie Sportvereine und Umweltschutzorganisationen gemeinsam konkreten Artenschutz umsetzen können. Künftige Initiativen werden junge Spieler weiterhin in praktische Maßnahmen zum Schutz heimischer Ökosysteme einbinden.

Quelle