24 March 2026, 20:07

Göttinger Entsorgungsbetriebe setzen auf HVO100 und Elektromobilität für klimaneutrale Flotte

Plakat mit Text und Logo, auf dem "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen um etwa eine Gigatonne bis 2030." steht.

Göttinger Entsorgungsbetriebe setzen auf HVO100 und Elektromobilität für klimaneutrale Flotte

Die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) senken die Emissionen ihrer Fahrzeugflotte durch den Einsatz neuer Kraftstoffe und Elektroantriebe. Das Unternehmen hat nahezu alle seiner über 120 Fahrzeuge auf synthetischen Diesel umgestellt, der unter dem Namen HVO100 bekannt ist. Allein durch diese Maßnahme konnte der jährliche CO₂-Ausstoß bereits um rund 1.800 Tonnen reduziert werden.

Der Wechsel zu HVO100 stellt einen wichtigen Schritt in den Bemühungen der GEB hin zu einer umweltfreundlicheren Flotte dar. Zwar betrachtet das Unternehmen synthetischen Diesel als Übergangslösung, langfristig setzt es jedoch auf Elektromobilität – vorausgesetzt, der Strom stammt aus erneuerbaren Energien.

Erprobungen mit einem elektrischen Müllfahrzeug verliefen vielversprechend. Tests unter Sommer- und Winterbedingungen waren erfolgreich, wobei Mitarbeiter die leisere Arbeitsweise und die geringeren Vibrationen des Fahrzeugs lobten. Auch Anwohner nahmen die umweltfreundliche Leistung des Wagens positiv wahr und hoben insbesondere die minimalen Geräuschemissionen hervor.

Trotz der Fortschritte sucht die GEB weiterhin nach Wegen, ihre Abläufe vollständig zu dekabonisieren. Die Umstellung auf HVO100 dient dabei als Zwischenlösung, während das Unternehmen die breitere Einführung von Elektrofahrzeugen prüft.

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Die bisherigen Maßnahmen zeigen bereits messbare Erfolge: Die Emissionen sinken, und die Arbeitsbedingungen verbessern sich. Der Ansatz der GEB verbindet sofort wirksame Reduktionen mit einer langfristigen Strategie für eine vollständig nachhaltige Flotte. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass hier ein gangbarer Weg für eine grüne Abfallwirtschaft aufgezeigt wird.

Quelle