Halle 4 wird zum Wetthub der FIFA-Weltmeisterschaft – zwischen Wetten und Gebeten
Finn WagnerHalle 4 wird zum Wetthub der FIFA-Weltmeisterschaft – zwischen Wetten und Gebeten
Halle 4 ist zum lebhaften Wetthub während der FIFA-Weltmeisterschaft geworden. Auf jedes Spiel werden Dutzende Wetten abgeschlossen, das Personal verzichtet sogar auf Urlaub, um mit dem Andrang Schritt zu halten. Manche Wettsüchtige greifen sogar zum Gebet, um den Spielausgang zu ihren Gunsten zu beeinflussen.
Der Autor bezahlte seine Tochter Hatice einst mit 15 Euro, damit sie für einen Sieg der deutschen Mannschaft betet. Nach ihren Gebeten gewann das Team mit 7:1 gegen Curaçao. Trotz seiner Bemühungen, die Nationalelf zu unterstützen, fühlt er sich vom Deutschen Fußball-Bund ignoriert.
Unter Kollegen wird hitzig über die Macht des Gebets im Fußball diskutiert. Hasan argumentiert, dass Italiens Sieg gegen Frankreich darauf zurückzuführen sei, dass ihre Spieler inbrünstiger beteten als Franck Ribéry. Nedim entgegnet, dass religiöse Nationen die Weltmeisterschaft dominieren würden, wenn Gebete tatsächlich Siege garantieren würden.
Da bei jedem Spiel viel auf dem Spiel steht, versuchen Wetter mit allen Mitteln, das Ergebnis zu beeinflussen. Das Gebet ist nur eine von vielen Methoden in der lebendigen Wetzene von Halle 4. Die Weltmeisterschaft hat Halle 4 in einen rund um die Uhr laufenden Wettbetrieb verwandelt. Das Personal arbeitet ohne Pause durch das Turnier. Wetten und Gebete prägen weiterhin die Atmosphäre, während die Spiele über die Bühne gehen.
