18 January 2026, 08:05

Hamburgs Parteien im Umbruch: Linke verdoppelt Mitglieder – SPD verliert

Der Text 'Sozialdemokratische Partei Deutschlands' in fetter schwarzer Schrift, mittig auf einem weißen Hintergrund mit einem dünnen schwarzen Rand.

SPD bleibt die Nummer eins - Linke verdoppelt Mitgliederzahl - Hamburgs Parteien im Umbruch: Linke verdoppelt Mitglieder – SPD verliert

Hamburgs Parteien verzeichnen 2025 deutliche Mitgliederbewegungen

Die politischen Parteien in Hamburg haben im Jahr 2025 deutliche Veränderungen bei ihren Mitgliederzahlen erlebt. Während einige Gruppen stark gewachsen sind, mussten andere Rückgänge hinnehmen oder blieben stabil. Die Linken verzeichneten dabei den spektakulärsten Zuwachs und verdoppelten ihre Anhängerzahl innerhalb nur eines Jahres.

Die SPD bleibt mit 10.064 Mitgliedern die mit Abstand stärkste Partei der Stadt. Allerdings verlor sie im Vergleich zum Vorjahr 313 Mitglieder. Trotz dieses Rückgangs führt sie weiterhin klar vor allen anderen Organisationen.

Die Grünen rücken damit auf den zweiten Platz vor. Ihre Mitgliederzahl stieg auf 6.772 – ein Plus von 1.169 gegenüber 2024. Dadurch hat sich der Abstand zur SPD spürbar verringert.

Die Linke durchlebte die auffälligste Entwicklung: Ihre Mitgliederzahl schnellte von 2.156 auf 5.529 hoch und verdoppelte sich damit fast. Besonders bemerkenswert: 44 Prozent der Neumitglieder sind unter 31 Jahre alt, was die Partei zu einer der jüngsten politischen Kräfte Hamburgs macht.

Die CDU hingegen blieb mit etwa 6.000 Mitgliedern stabil. Für die Partei gab es 2025 keine nennenswerten Veränderungen.

Die FDP konnte sich nach einer Phase des Schwunds leicht erholen. Zwar war ihre Mitgliederzahl zu Jahresbeginn unter 2.000 gefallen, doch 2025 gewann sie 159 neue Unterstützer hinzu und kommt nun auf 1.782 Mitglieder.

Der rasante Aufstieg der Linken stellt die markanteste Veränderung in Hamburgs Parteilandschaft 2025 dar. Die SPD hält zwar weiterhin die Spitzenposition, aber mit weniger Mitgliedern als noch im Vorjahr. Andere Parteien wie die Grünen und die FDP verzeichneten moderate Zugewinne, während die CDU weitgehend unverändert blieb.